Plettenberg mit niedrigster Arbeitslosenquote in der Umgebung

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Die Arbeitslosenzahlen für Plettenberg und Herscheid für Oktober.

Zum Teil gravierende Unterschiede zeigen sich bei den Arbeitslosenzahlen in der näheren Umgebung für Oktober: Während Plettenberg mit 4,7 Prozent die niedrigste Quote im Märkischen Kreis aufweisen kann, steht Lüdenscheid mit einer um 1,2 Prozentpunkte höheren Quote an der Spitze.

Dabei hat sich im heimischen Bereich, der die Vier-Täler-Stadt und die Ebbegemeinde umfasst, die Zahl der Arbeitslosen leicht um zehn Personen auf 851 erhöht. Das sind aber immer noch 49 arbeitslos gemeldete Menschen weniger als noch im Oktober vergangenen Jahres. Damals belief sich die Quote auf 5,0 Prozent.

„Die Anzahl der Stellenmeldungen dieses Jahres liegt deutlich über den Meldungen der Vorjahre“, nennt Sandra Pawlas, Chefin der Agentur für Arbeit Iserlohn, einen der Gründe für den Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Oktober 2016. In Plettenberg sind im Oktober 712 Personen arbeitslos gemeldet gewesen – 13 Personen mehr als noch im September. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres sinkt die Zahl der Erwerbslosen in der Vier-Täler-Stadt jedoch: Damals waren 752 Plettenberger ohne Arbeit. Den Großteil der arbeitslos gemeldeten Plettenberger machen wieder Frauen (364) aus.

Seit Anfang des Jahres befindet sich die Arbeitslosenquote in Plettenberg im 'Sinkflug'.

In Herscheid ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober dagegen im Vergleich zum September gesunken: 139 Herscheider sind im vergangenen Monat ohne Job gewesen und damit neun weniger als noch im Oktober vergangenen Jahres. Auch in der Ebbegemeinde sind mehr Frauen (78) als Männer arbeitslos gemeldet.

Auch wenn der Fachkräftebedarf der heimischen Arbeitgeber arbeitssuchenden Menschen auch weiterhin gute berufliche Perspektiven bieten würde – zum Jahresende geht Pawlas von einem „saisontypischen Anstieg“ der Arbeitslosigkeit aus. Unberechnbar sei dabei der Einfluss geflüchteter Menschen auf den Arbeitsmarkt: „Wir gehen auch in den kommenden Monaten davon aus, dass geflüchtete Menschen auf Arbeitsagentur und Jobcenter zukommen werden.“

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