Tote Bäume säumen die Landstraße

Warum die Bäume an der Affelner Straße gefährlich sind

An der Affelner Straße stehen viele abgestorbene Fichten. Die Verkehrssicherungspflicht liegt beim Eigentümer. Falls der nicht reagiert, kann der Landesbetrieb Straßen.NRW die Bäume fällen lassen.
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An der Affelner Straße stehen viele abgestorbene Fichten. Die Verkehrsicherungspflicht liegt beim Eigentümer. Falls der nicht reagiert, kann der Landesbetrieb Straßen.NRW die Bäume fällen lassen.

Plettenberg – Wer die Affelner Straße in Richtung Ausspann befährt, bekommt einen ungeschönten Blick auf das, was der Borkenkäfer den heimischen Fichtenwäldern angetan hat.

Kurz hinter der Doppelkurve, die steil bergauf in Richtung Affeln führt, stehen zahlreiche große Fichten, bei denen die Rinde schon vom Stamm gefallen ist und die nur noch bedingt so aussehen, wie ein Baum. Weiter bergauf sieht man rechts und links der Straße fast ausnahmslos abgestorbene Fichten. Doch wie ist es um die Verkehrssicherungspflicht bestellt? Die liegt nach Auskunft von Straßen-NRWSprecher Andreas Berg beim Eigentümer der Forstflächen.

Baumkontrolleure prüfen Bäume

„Jeder Waldbesitzer muss seinen Bestand verpflichtend kontrollieren“, sagt Berg. Dies gelte besonders, wenn die Bäume direkt an einer viel befahrenen Straße stehen. Zusätzlich werden die Strecke und die Bäume aber auch von Baumkontrolleuren des Landesbetriebs überprüft. „Falls Gefahr in Verzug ist, sperren wir die Straße auch und fällen die Bäume.“ Doch ehe es so weit komme, suche man zunächst einmal das Gespräch mit dem Eigentümer, so Berg. 

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