Heizung im Störungsbetrieb 

Alarmierung "Gasgeruch": Bewohner setzt Notruf ab, Feuerwehr geht unter Atemschutz ins Haus

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Symbolfoto

Plettenberg - Gasgeruch in einem Wohnhaus am Grafweg in Plettenberg: Feuerwehr, Polizei und Stadtwerke waren in der Nacht zu Freitag im Einsatz. 

Der Freitag war erst eine halbe Stunde alt, als Plettenbergs Feuerwehrleute, die Polizei sowie ein Mitarbeiter der Stadtwerke aus der Nachtruhe gerissen wurden - und umgehend zum Grafweg eilten. 

Gegen 0.30 Uhr lautete das Stichwort der Alarmierung: "Gasgeruch". Der Bewohner eines Hauses am Grafweg hatte den Notruf abgesetzt, die Fenster geöffnet und sich nach draußen vor das Haus begeben, berichtete die Feuerwehr am Freitagmorgen. Als die Kräfte eintrafen, befanden sich demnach keine weiteren Personen mehr im Gebäude. 

Trupp geht unter Atemschutz ins Haus

Die Gasheizung sei in Störungsbetrieb und im Bereich des Heizungskellers sei ein gasähnlicher Geruch wahrnehmbar, lautete die Aussage des Bewohners gegenüber Feuerwehr und Polizei. 

Mit Messgeräten ausgestattet - und mit entsprechender Vorsicht - ging ein Trupp unter Atemschutz schließlich ins Haus. 

Warngeräte bleiben stumm

Entwarnung: "Zum Glück blieben die sensiblen Gaswarngeräte stumm und auch die nachträgliche Geruchsprobe ohne Atemschutz von Feuerwehr und einem zwischenzeitlich eingetroffenen Mitarbeiter der Stadtwerke ergaben keine Hinweise auf eine Gasausströmung", schildert die Wehr die Erkenntnisse aus dem Gebäude. Vorsorglich ging der Stadtwerke-Mitarbeiter auch nochmal mit einem Messgerät auf die Suche nach einem Gasleck - auch er fand demnach nichts. 

Der Mieter konnte sein Wohnhaus wieder beruhigt betreten. Was den anfänglichen Geruch ausgelöst hat, konnte jedenfalls nicht geklärt werden, heißt es weiter. Im Einsatz befanden sich 18 Einsatzkräfte der Einheiten Feuer- und Rettungswache und Stadtmitte. - eB

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