Feuerwehr im Großeinsatz

Rätselhaftes Zischen in der Kanalisation - Großeinsatz nach Gasalarm

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Plettenberg - Am Donnerstagabend gab es einen Alarm für die Feuerwehr, der einen aufwändigen Einsatz nach sich zog. Der Grund: ein rätselhaftes Geräusch in der Kanalisation. 

Von vorne angefangen: Ein Passant hatte bei seinem Spaziergang aus einem Kanaldeckel seltsame Zischgeräusche gehört und die Feuerwehr alarmiert. Als die Wehrleute der Hauptwache eintrafen, bemerkten auch diese die gas-ähnlichen und deutlich wahrnehmbaren Abströmungsgeräusche. 

Zudem schlugen die sensiblen Messgeräte der Einsatzkräfte an, weshalb wenig später die Einheiten Oestertal und Holthausen sowie die auf Gefahrstoffeinsätze spezialisierten Kräfte aus Landemert und die Stadtwerke mit dem Stichwort "Gasaustritt" nachalarmiert wurden. 

Zunächst musste davon ausgegangen werden, dass eine Gasleitung in Nähe zum Kanalschacht beschädigt wurde. Nach Abschieben der Gasleitung durch Mitarbeiter der Stadtwerke blieben die Strömungsgeräusche jedoch weiterhin unverändert. Auch ein Mitarbeiter des Tiefbauamtes der Stadt Plettenberg machte sich auf den Weg, um Pläne zu möglichen Leitungen und Kanälen an die Einsatzstelle zu bringen.

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Letztlich stellte sich dabei heraus, dass eine Brauchwasserleitung, welche von der Oestertalsperre die Industriebetriebe im Oestertal mit Wasser versorgt, durch den Kanal führte. Hier waren am Morgen Wartungsarbeiten durchgeführt worden, weshalb hierzu die Leitung abgeschiebert wurde. Nach Beendigung der Arbeiten und Öffnen der Leitung gegen Mittag, hatte ein dabei entstandenes Luftpolster über ein Druckventil entlüftet und so für die Strömungsgeräusche gesorgt. 

Möglicherweise sind hierbei auch Faulgase abgeströmt, welche die empfindlichen Messgeräte von Stadtwerken und Feuerwehr irritiert hatten. Erst nach dieser Erkenntnis konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben. "Wir mussten auf Nummer sicher gehen, da die Beschädigung einer Gasleitung nicht ausgeschlossen werden konnte", so ein Sprecher der Feuerwehr.

"Das am Ende keine Gefahr für Leib und Leben von Personen, oder unseren eigenen Einsatzkräften bestand, ist für uns alle umso erfreulicher", so der Sprecher abschließend.

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