Plettenberger reagiert äußerst aggressiv

Ermahnung wegen laufenden Motors gefällt nicht: Aggressiver Autofahrer spuckt Polizisten an

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Auf den Hinweis der Polizisten, den Motor doch bitte nicht laufen zu lassen, reagierte ein Plettenberger äußerst aggressiv. (Symbolbild)

Dieser 26-jährige Plettenberger muss einen ganz schlechten Tag gehabt haben: Auf den Hinweis der Polizisten, den Motor doch bitte nicht laufen zu lassen, reagierte der Plettenberger äußerst aggressiv – und spuckte letztendlich einen Beamten an.

Das Ganze spielte sich laut Polizei am vergangenen Freitag an der Oestertalstraße gegen 11 Uhr ab. 

Hier hatten die Beamten der Polizei die Geschwindigkeit der Fahrzeuge überprüft. Unmittelbar gegenüber hielt gegen 11.15 Uhr der Fahrer eines Audi. Bei weiter laufendem Motor stieg er aus, ging auf den Gehweg und rauchte eine Zigarette.

Nach etwa fünf Minuten forderten die Polizisten den Mann auf, den Motor auszustellen, da das unnötige Laufenlassen des Motors eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Daraufhin pöbelte der Mann die Beamten an und fragte, was deren Problem sei.

 Bei der anschließenden Kontrolle weigerte er sich, den Ausweis zu zeigen. Stattdessen ging er zum Kofferraum und wollte mit seinem darin sitzenden Hund spazieren gehen.

Plettenberger spuckt Polizisten an: Mehrere Strafanzeigen

Trotz mehrfacher Erklärungsversuche der Polizisten zeigte er sich weiterhin provozierend und immer aggressiver. Der 26-jährige Plettenberger spuckte in Richtung der Polizisten, traf einen am Unterarm, wollte sich darauf eine neue Zigarette anzünden und gestikulierte wild herum.

Er wurde daraufhin fixiert. Seine Durchsuchung förderte keinen Ausweis zu Tage. Mit weiteren Unterstützungskräften sollte daraufhin die Wohnung des Mannes aufgesucht werden.

Erst jetzt wies er darauf hin, dass der Ausweis in der Mittelkonsole sei. Nachdem seine Identität zweifelsfrei geklärt war, durfte der Plettenberger seinen Weg fortsetzen. Nun allerdings nicht mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen unnötigen Laufenlassens des Motors, sondern mit einer Strafanzeige wegen Bedrohung, Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

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