Wallumgehung: Sanierung 35 Jahre nach Bau geplant

+
Dirk Stiepert, Führungskraft beim Landesbetrieb Straßen.NRW, sah sich auf Anregung der Heimatzeitung die Schäden an der Wallumgehung an. Er versprach, die Sanierung in 2019 vornehmen zu lassen. Zuvor soll der Unterbau der viel befahrenen Umgehungsstraße untersucht werden.

Plettenberg - Mit dem Bau der Wallumgehung im Jahr 1984 wurden die Verkehrsströme um die Plettenberger Innenstadt herumgelegt. Der Verkehr wird seitdem auf zwei Fahrspuren von der Kreuzung An der Lohmühle in Richtung Hestenbergtunnel geführt. Seinerzeit wurde das mehr als zwölf Meter breite Asphaltband in drei Bahnen aufgebracht, denn es gibt schließlich auch Parkstreifen und Abbiegespuren.

Die Nahtstellen zwischen den einzelnen Asphaltbahnen sind die offenkundige Schwachstelle der viel befahrenen Umgehungsstraße, zumal einige Nähte genau im Bereich der Fahrspuren liegen. 

„Wir haben den Landesbetrieb Straßen.NRW in den letzten Jahren immer wieder über den schlechten Zustand der Wallumgehung informiert – aber passiert ist bislang nichts“, betonte Nick Skrypek vom städtischen Bauamt. Als Konsequenz wurde versucht, die immer größer werdenden Risse mit den begrenzten Mitteln zur Straßenunterhaltung notdürftig auszubessern.

 In der vergangenen Woche war mit Dirk Stiepert der verantwortliche Abteilungsleiter von Straßen.NRW in Plettenberg zu Gast, um im Rathaus mit dem Plettenberger und Neuenrader Bürgermeister über die nach den Osterferien geplante Vollsperrung der Affelner Straße zu sprechen. Nach dem Termin nutzte der Chronist die Gelegenheit, Dirk Stiepert die Schäden im Bereich der Wallumgehung zu zeigen. Und der Abteilungsleiter gestand ein, dass eine Sanierung der Wallumgehung Not tut. Er nahm Kontakt auf mit Nick Skrypek, der derzeit den Ausbau des Grafwegs vorbereitet (Start frühestens im Herbst 2018).

 „Wir sollen jetzt nicht nur Bohrkerne am Grafweg ziehen, sondern auch an der Wallumgehung“, sagte Skrypek. Danach soll entschieden werden, wann und wie die Sanierung Am Wall aussehen soll. 

„Ich denke, dass wir die Wallumgehung im Jahr 2019 angehen, denn die Risse in der Straße werden ja nicht besser“, befand Stiepert. Sein Besuch in Plettenberg war deshalb hilfreich, denn nun erhält die Umgehungsstraße 35 Jahre nach dem Bau die dringend benötigte Sanierung der Asphaltdecke.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare