Neue Corona-Regeln

Ab Samstag Friseur-Besuche nur mit Schnelltest: Ordnungsamt kündigt Kontrollen an

Das Ordnungsamt wird kontrollieren, ob die Testpflichten für Kunden und Dienstleister, zum Beispiel bei Friseuren, eingehalten werden.
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Das Ordnungsamt wird kontrollieren, ob die Testpflichten für Kunden und Dienstleister, zum Beispiel bei Friseuren, eingehalten werden.

Am Mittwoch ist es vom Märkischen Kreis angekündigt worden, an diesem Samstag tritt die Regelung in Kraft: Friseurbesuche sind dann nur noch mit negativem Corona-Test möglich. Das Ordnungsamt wird das auch kontrollieren, heißt es in einer Ankündigung aus dem Rathaus Plettenberg.

Plettenberg - Am Freitagnachmittag schickte Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel eine Mitteilung, in der er auf die Kontrollen hinweist.

„Auch wenn derzeit der Großteil der Coronavirus-Übertragungen im privaten Umfeld stattfindet, ist es weiterhin geboten, öffentliche und insbesondere hygienesensible Bereiche vor Ort in den Blick zu nehmen und erhebliche Verstöße auch zu ahnden, zumal hierdurch Dritte gefährdet werden“, schreibt Spiegel. „Schon bisher musste das Ordnungsamt mehr als 140 Corona-Bußgeldverfahren einleiten.“

In diesem Sinne werde das Ordnungsamt auch weiterhin die Einhaltung der Coronaschutzverordnung und der Allgemeinverfügung des Märkischen Kreises stichprobenhaft kontrollieren. Hiernach dürfen zum Beispiel bestimmte körpernahe Dienstleistungen (Friseurleistungen, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Fußpflege, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen) unter anderem nur in Anspruch genommen werden, wenn für die Besucher der Nachweis eines maximal 24 Stunden alten negativen Coronatests vorliegt; ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt. 

Spiegel weist darauf hin, dass die Einrichtungen und die Dienstleister übergangsweise bis zum 1. April 2021 auch einen negativen Coronaselbsttest akzeptieren können, der von der Kundschaft vor Ort in Anwesenheit des Personals durchgeführt und während des Aufenthalts aufbewahrt werden muss.

Die Dienstleister selbst müssen laut Spiegel alle zwei Tage einen Schnell- oder Selbsttest durchführen. Ausgenommen seien generell medizinisch notwendige Leistungen von Dienstleistern im Gesundheitswesen. 

Zunächst gilt diese verschärfte Regelung mit Stand von Freitagnachmittag bis Sonntag, weil die Allgemeinverfügung am Montag ausläuft. „Wir halten jedoch für möglich, dass diese Verschärfung unter Geltung der neuen Fassung der Coronaschutzverordnung (ab 29.03.2021) angesichts hoher Inzidenzen erneut verfügt werden wird“, schreibt Spiegel.

Für Verstöße gegen die Testpflicht oder Fälschungen sieht die Verordnung Regelbußgelder von 500 bis 1.000 Euro vor.

 

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