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70.000 Euro-Spielgerät bringt Bürgermeister zum Spurten (mit Video)

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Von: Georg Dickopf

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Ulrich Schulte, Marlies Schulte-Henkel und Andre Henneberg weihten das 70 000 Euro-Spielgerät ein.
Ulrich Schulte, Marlies Schulte-Henkel und Andre Henneberg weihten das 70 000 Euro-Spielgerät ein. © Dickopf

Es kann coole Sachen, kostete stolze 70 000 Euro und bringt selbst die Bürgermeister zum Laufen: Direkt vor der feierlichen Eröffnung der verlängerten Plettenberger Woche im Jubiläumsjahr weihte Bürgermeister Ulrich Schulte zusammen mit der frisch angereisten Delegation aus der thüringischen Partnerstadt Schleusingen das interaktive Spiel Yalp Memo am Spielplatz Grünestraße ein.

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Plettenberg - „Das erinnert mich an die Beam-Station des Raumschiffs Enterprise“, sagte Schulte bei seiner Begrüßung. Und das neue Spielgerät, dessen über 53 000 Euro teure Anschaffung – ohne die Montage und Außenanlage für knapp 17 000 Euro – mit 60 Prozent aus der Leader-Förderung bezuschusst wurde, ist anders als andere Spielgeräte.

Es ist interaktiv und auch wenn es digital ist, muss man sich bei der Nutzung viel bewegen. Verschiedene Spiele und Aufgaben gilt es zu lösen, was die Gehirnzellen genauso antreibt wie den Körper. Dabei arbeitet das Gerät mit optischen und Ton-Signalen. Die Spiele eignen sich für Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene.

Ulrich Schule zeigte echtes Bewegungstalent beim Duell gegen seinen Amtskollegen André Henneberg, der auch bei der Revanche mit dem Beigeordneten Jörg Zinn gegen das Duo Schulte/Steinhoff chancenlos war. Heimvorteil eben.

Wie Schulte betonte, ist die Lautstärke im Sinne der Anwohner reduziert und die Spielzeit von 9 Uhr bis 19 Uhr begrenzt. Das Spielgerät lieferte die finnische Firma „Lappset“. Für die vorbereitende Arbeiten, den Bau des inneren Montagerings und der Schottertragschicht lobte der Bürgermeister den Baubetriebshof, der die Einfassungen und Pflasterflächen bei tropischen Temperaturen herstellte – und das kostensparend – die verbauten Natursteine stammen vom städtischen Lager und mussten nicht erworben werden.

Das Lob galt auch Marilies Schulte-Henkel vom Sachgebiet Planen und Bauen der Stadt Plettenberg, ohne deren Beharrlichkeit und Überzeugungskraft dieses Projekt wohl nicht so zügig hätte umgesetzt werden können.

Buchenhecke folgt

Die Flächen um die Spielanlage herum werden demnächst noch mit Stauden bepflanzt und vor die Mauer zum Nachbarn wird eine Buchenhecke gepflanzt.

Um eine Mauer ging es auch beim anschließenden Festakt zum 30 plus 2-Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Plettenberg und Schleusingen.

Volles Haus herrschte am Donnerstag beim Plewo-Auftakt mit der jungen Philharmonie NRW.
Volles Haus herrschte am Donnerstag beim Plewo-Auftakt mit der jungen Philharmonie NRW. © Dickopf

Vor der großen Bühne, auf der zum Höhepunkt des Abends und zur Plewo-Eröffnung die Junge Philharmonie NRW unter der Leitung des Schmallenbergers Tobias Schütte fulminant aufspielte, wurde die Städtepartnerschaft vor 250 Besuchern weiter gefestigt.

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