Griffigkeitsmessung der Straße steht noch aus

L 697: Tempolimit 50 bleibt vorerst

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Plettenberg - Der Ausbau der Affelner Straße ist geschafft. Anfang Dezember war es endlich soweit und der Verkehr konnte wieder vernünftig rollen. 

Die langen und nervenaufreibenden Umwege über Werdohl oder die „Allendorfer Höhe“ waren vergessen und die Fahrt zwischen Affeln und Plettenberg machte gefühlt so viel Spaß, wie nie zuvor. Eine Einschränkung müssen Verkehrsteilnehmer jedoch immer noch in Kauf nehmen – das Tempolimit liegt aktuell noch bei 50 km/h.

 „Das wird auch vorerst so bleiben“, sagt Projektleiter Dirk Stiepert von Straßen.NRW. Er erklärt dazu: „Wir müssen erst die Griffigkeit der Straßenoberfläche messen. Aktuell könnte es sein, dass der neue Asphalt noch zu glatt ist. Gerade jetzt im Winter kann das sehr gefährlich werden für die Fahrer“. Je nach Geschwindigkeit könnten Fahrzeuge leichter ins Rutschen oder Schleudern kommen. Wann genau gemessen werden könne, wisse er noch nicht. Er hofft, dass es noch im Januar passiert. „Es darf nicht zu kalt oder zu nass sein“, klärt er über die Bedingungen auf. 

Auf Nachfrage der Heimatzeitung, warum die Schilder „50 wegen fehlender Fahrbahnmarkierungen“ noch stehen würden, sagt Stiepert folgendes: „Das sind falsche Schilder. Der Zusatz macht natürlich keinen Sinn mehr. Die Markierungen sind ja mittlerweile da.“ 

Das Tempolimit 50 bliebe ausschließlich aus dem Grund der noch bevorstehenden Griffigkeitsmessung bestehen. 

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