Stadtwerke Neuenrade liefern Zwischenbilanz

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Die Gebührensituation für die Neuenrader wird sich kaum ändern.

Neuenrade – Die Verantwortlichen der Stadtwerke Neuenrade präsentieren ihren Zwischenbericht: Erste Tendenzen für die anfallenden Gebühren bei der Wasserversorgung, bei Abwasserentsorgung, bei der Müllentsorgung und dem Bereich Straßenreinigung können darin abgelesen werden. Unterm Strich scheint sich die Gebührensituation aber nicht wesentlich zu verändern.

Was die Wasserversorgung anbelangt, so hat sich rein rechnerisch der Verbrauch in Neuenrade erhöht. Zumindest liegen die Umsätze im Bereich der Wasserversorgung 80 000 Euro rechnerisch über der Hälfte des Jahresansatzes.

Zudem hat es erneut einen trockenen Sommer gegeben, so dass ein erhöhter Verbrauch in den Monaten Juli, August und September nicht gerade unwahrscheinlich ist. In Altena und Balve wurde wie immer Wasser geordert. Hierfür muss Infrastruktur vorgehalten werden, zudem wird das Wasser gekauft.

Laut Stadtwerkevorstand Marcus Henninger gab es im Verlauf des Jahres 2019 bislang keine vermehrten Zukäufe. Darauf deuten die aktuellen Zahlen hin. 116 000 Kubikmeter Frischwasser waren 2018 zum Beispiel in Altena abgenommen worden, bis August waren es in diesem Jahr nur 45 000 Kubikmeter. In diesem Jahr würden die 100 000 Kubikmeter wohl nicht erreicht.

Bei der Entwässerung ergibt sich so eine ähnliche Entwicklung. Auch hier ist die rechnerische Hälfte des geschätzten Jahresumsatzes per 30. Juni schon überschritten. Außerhalb der Norm gegenüber den Planzahlen bewegen sich auch die Zahlen in der Rubrik Straßenreinigung. Darin enthalten sind hauptsächlich die Winterdienste. Demnach war die Winterperiode relativ lang. Zwar gab es wenig Schnee und der Einsatz des Schneepflugs hielt sich in engen Grenzen, gleichwohl hat es eine längere Kälteperiode mit glatten Fahrbahnen gegeben. „Der Mittelwert aus den Vorjahren ist durch die lange Kältperiode in den Wintermonaten Anfang 2019 bereits überschritten,“ heißt es im Zwischenbericht der Stadtwerke.

Es gab auch mehr Kosten durch mehr Straßenreinigungsaufwand und mehr Kosten durch vermehrten Einsatz städtischer Mitarbeiter. So bleiben die Witterungsverhältnisse des kommenden Quartals abzuwarten.

Auch die Abteilung Abfallbeseitigung gehört zum Ressort der Stadtwerke: Hier gibt es Veränderungen. Die Umsatzerlöse der ersten beiden Quartale liegen unter dem Planansatz, auch weil die Halbjahreszahler (Gewerbetreibende) nicht in den ersten beiden Quartalen enthalten sind.

Was nun die Umsätze auf dem Bringhof anbelangt, so wollen die Verantwortlichen die Entwicklung auf den Rohstoffmärkten (Papier, Metalle) abwarten, denn hier verlässliche Prognosen zu treffen, würde sicher einem Blick in die Glaskugel gleichen.

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