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Gute Nachricht für Bahnfahrer: Zwei-Stunden-Takt im Hönnetal

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Von: Markus Wilczek

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Hönnetalbahn fährt in den Bahnhof Binolen ein
Die Hönnetalbahn fährt ab Montag werkstags die Bahnhöfe und Haltepunkte zwischen Neuenrade und Fröndenberg wieder im Zwei-Stunden-Takt an. © Kolossa, Julius

Gute Nachricht für alle Bahnfahrer: Schon mit Beginn der kommenden Woche sollen werktags auf der Strecke der Hönnetalbahn zwischen Neuenrade und Fröndenberg wieder deutlich mehr Züge fahren.

Neuenrade/Balve - Zwei-Stunden-Takt im Hönnetal: Schon mit Beginn der kommenden Woche sollen werktags auf der Strecke der Hönnetalbahn zwischen Neuenrade und Fröndenberg wieder deutlich mehr Züge fahren. Das teilt die Deutsche Bahn unter anderem durch Aushänge an den Bahnhöfen und Haltepunkten entlang der Strecke mit.

Ab 16. Januar sollen die Züge der Linie RB54 montags bis freitags annähernd im Zwei-Stunden-Takt fahren. Ab Neuenrade in Richtung Fröndenberg fahren die Züge dann um 7 Uhr, 9.05 Uhr, 12.05 Uhr, 14.05 Uhr, 16.05 Uhr, 18.05 Uhr und 20.05 Uhr ab. In Gegenrichtung fahren die Züge ab Fröndenberg um 6.08 Uhr, 8.08 Uhr, 11.08 Uhr, 13.08 Uhr, 15.08 Uhr, 17.08 Uhr und 19.08 Uhr. Um 21.08 Uhr fährt ein weiterer Zug, der allerdings bereits in Menden endet. An den Wochenenden (samstags und sonntags) fahren bis auf Weiteres keine Züge.

Schienenersatzverkehr verkehrt weiterhin und zum Teil in Ergänzung zu den Zügen

„Der bereits eingerichtete Schienenersatzverkehr mit Bussen verkehrt weiterhin wie gewohnt und teils in Ergänzung zu den verkehrenden Zügen“, teilt die Bahn mit. Denn bekanntlich gibt es wegen stark eingeschränkter Fahrzeugverfügbarkeit und Personalknappheit auf dem Abschnitt zwischen Fröndenberg und Neuenrade seit kurz vor Weihnachten massive Probleme.

Bis zum Ende der Weihnachtsferien fielen mit Ausnahme des Heiligen Abends sämtliche Zugfahrten aus. Seit Montag fahren nun werktäglich zumindest zwei Züge ab Neuenrade (7.08 Uhr und 14.05 Uhr) und zwei Züge ab Fröndenberg (6.08 Uhr und 13.08 Uhr), um den Schülerverkehr sicherzustellen.

Angebot ab 16. Januar soll nur ein „Zwischenstadium“ sein

Zunächst hatte die Bahn angekündigt, bis Mitte Februar keine Züge zwischen Neuenrade und Fröndenberg verkehren lassen zu können. Jetzt ist es in Kooperation mit dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) zumindest gelungen, einen Teil der Züge wieder auf die Schiene zu bringen. Glaubt man der Bahn, soll das Angebot ab 16. Januar nur ein Zwischenstadium sein. „Wir arbeiten weiterhin mit Hochdruck daran, zukünftig mehr Fahrten auf der Schiene bieten zu können“, teilt das Unternehmen mit.

Auf dem Abschnitt der Hönnetalbahn-Strecke zwischen Unna und Fröndenberg wird dies allerdings vorerst nicht klappen. Dachse haben bekanntlich an einer Stelle den Bahndamm massiv ausgehöhlt. Die Sanierungsarbeiten werden mindestens bis Jahresende 2023 dauern und mehrere Millionen Euro kosten.

Den Fahrplan für Zug und Schienenersatzverkehr auf der Strecke der Hönnetalbahn finden Interessierte auf www.bahn.de und www.zuginfo.nrw.de.

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