300 Zuschauer beim Frühlingskonzert

NEUENRADE ▪ Der Lenz ist da: Für Sonntagnachmittag hatte der Musikverein Affeln zum Frühlingskonzert in die Schützenhalle eingeladen. Rund 300 Gäste konnte Vorsitzender Andreas Otto Levermann begrüßen, darunter unter anderem die Ortsvorsteher, Pastor Werner Spancken, die Ehrenvorsitzenden Otto Levermann und Helmut Rath sowie Ehrendirigent Gisbert Reich.

Ebenfalls zu Gast waren die befreundeten Schützen der Bruderschaften Amecke und Wennigloh.

Im ersten Teil der Veranstaltung zeigte das Jugendorchester nach Kaffee und Kuchen sein Können: „Subersby“ von Luigi di Ghisallo und Phil Collins´ „You´ll be in my heart“, beide geleitet von Renate Kampmann, begeisterten das Publikum. Im Anschluss spielte das Hauptorchester auf: Nach der Egmont Ouvertüre von Ludwig van Beethoven folgten Johannes Brahms´ Ungarische Tanz Nr. 5 und der Orient Express aus der Feder von Philip Sparke.

Bravo-Rufe wurden im Anschluss neben dem Applaus als Würdigung der musikalischen Leistung bei den Zuhörern laut. Das Hauptorchester ist mit 65 Personen besetzt, dirigiert wird es von Christoph Goeke. Ihm sprach Andreas Otto Levermann seinen Dank aus, da er kurzfristig als Dirigent eingesprungen sei und mit viel Geduld das Konzert eingeübt habe. „Ganz besonders gilt in diesem Jahr unser Dank Hans-JürgenWirth, der aus gesundheitlichen Gründen das Dirigieren aufgeben musste. Er hat uns 19 Jahre lang als Chefdirigent geleitet und musikalisch aufgebaut. Ihm verdanken wir viel. Seine musikalisch empfindsame Art hat uns immer gefordert und beflügelt“, so Levermann weiter.

Zudem war auch die Nachwuchsförderung ein Thema: In der Pause wurde per Hutspende Geld für die Ausbildung der Jugendlichen gesammelt. „Junge Musiker gut auszubilden, ist mit viel Zeit verbunden und man benötigt gute Lehrer“, hieß es. „Dabei können wir oft auf unsere eigenen Kräfte zurückgreifen, die unentgeltlich unterrichten“, wurde mit Blick auf die 13 Ausbilder hervorgehoben. Trotzdem seien auch auswärtige Lehrer nötig, um langfristig einen leistungsstarken Musikverein zu erhalten. Auf dem Weg dahin stelle der Verein für alle Jungmusiker gute Instrumente zur Verfügung, trage den größten Teil der Ausbildungskosten. Dabei sei es immer ein Anliegen, dieses Hobby für die Eltern so kostengünstig wie möglich zu machen, heißt es weiter. „Musik in der Gemeinschaft ist eine Bereicherung für Geist und Seele. In unserem Orchester musiziert die 12-Jährige zusammen mit dem 65-Jährigen. Bei uns wird oft und gerne viel dabei gelacht.“

Dieser Zusammenhalt der Musiker ist bei dem gelungenen Frühjahrskonzert mehr als deutlich geworden. ▪ anke

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