Auch Eltern sind dabei

Kinder als Artisten: Zirkus Rondel trainiert mit Grundschülern

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Einen Vorgeschmack auf die Aufführung zeigen diese beiden und ihre Assistentinnen.

Neuenrade – Der „Circus Rondel“ ist in der Stadt, ein großes und ein kleines Zelt beanspruchen große Teile des Stadtparks. Das Besondere: Die Artisten werden die Grundschüler der nahen Burgschule sein.

Sie werden trainiert und ausgebildet und am Freitag und Samstag eine große Show präsentieren. Auch die Eltern sind involviert. Viele halfen bereits am Sonntag mit, die Zelte aufzubauen. Die Kinder werden Ziegen und Tauben dressieren, sich als Akrobaten und Trapezkünstler präsentieren, sie treten als Feuerkünstler und Clown auf. Sogar als Bauchtänzerinnen oder Piratenkids werden sie zu sehen sein. „Jedes Kind wird eine tolle Nummer bekommen“, versprach gestern Zirkusdirektor René Ortmann den Kindern, als sie sich für die Aufgaben meldeten.

Zirkus-Chef Ortmann und seine Truppe hatten am Morgen eine kleine Vorführung präsentiert, so dass sich die Burgschüler ungefähr vorstellen konnten, was da auf sie zukommt. Die Kinder waren voller Vorfreude und hatten gestern schon ihre erste Probe: Sie erlernten schon einmal den publikumswirksamen Einmarsch in das Zirkuszelt. Ab heute wird trainiert. 

Der Zirkus Rondel ist ein Familienbetrieb, der mittlerweile in der siebten Generation betrieben wird. Ehepaar, Kinder, Geschwister, Schwägerinnen und Schwager – sie alle arbeiten dort. Rondel ist mit dem Mitmach-Zirkus inzwischen 25 Jahre unterwegs, jede Woche werden in einem anderen Ort Kinder zu Zirkusartisten ausgebildet. Die nächste Station ist Meinerzhagen. 

Für den Zirkus Rondel, der mittlerweile zum dritten Mal in Neuenrade gastiert, haben die Pädagogen höchstes Lob übrig. Jedes Kind werde gefördert und entfalte ungeahnte Fähigkeiten im Laufe des Trainings. Sowohl Sonderpädagogin Antja Schulte oder Schulleiter Awerd Riemenschneider sind der Meinung, dass die Experten des Zirkus das Talent der Kinder sehen. Jedes Kind werde so angenommen wie es ist. Riemenschneider betonte zudem, dass die Teilnahme das Selbstbewusstsein der Kinder ungemein fördern würde. 

Während die eine Hälfte der Kinder trainiert, hat die andere Hälfte Unterricht. Dort befasst man sich natürlich auch je nach Fachgebiet mit dem Thema Zirkus.

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