Es dürfte lange dauern

Zerstörte Höllmecke: Experten erstellen Reparatur-Konzept

Die Höllmecke ist seit dem Unwetter nicht mehr befahrbar, muss umfassend saniert werden.
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Die Höllmecke ist seit dem Unwetter nicht mehr befahrbar, muss umfassend saniert werden.

Die Höllmecke wurde jetzt von Experten des Landesbetriebs Straßen.NRW besichtigt, um die Flutschäden zu begutachten. Demnach deutet sich an, dass die Reparatur erheblich Zeit in Anspruch nehmen wird.

Am Montag kamen die Experten der Behörde in einer lange andauernden Krisensitzung zusammen, bei der auch die Höllmecke Thema war.

Zuvor hatte es – beginnend an der Einmündung zur B 236 – eine Begehung der Straße gegeben. Die Straße wurde komplett abgelaufen. Das erläuterte der Sprecher der Behörde, Andreas Berg, am Dienstag auf Nachfrage. Demnach weist die Straße nach dem Unwetter Mitte Juli „an mindestens drei Stellen richtig große Schäden“ auf. Zweimal sei die Fahrbahn komplett weggebrochen, teilweise habe sich der parallel zur Straße verlaufenden Bach ein neues Bachbett gesucht – auch unter der Straße.

Verfahren kann beschleunigt werden

Nun muss die Sanierung der kurvenreichen Strecke warten, bis die Experten von Straßen.NRW ein Sanierungskonzept erarbeitet haben. Am Donnerstag gibt es zunächst aber noch eine weitere Sitzung, möglicherweise wird auch noch eine andere Behörde mit ins Boot geholt. Wie Andreas Berg betonte, könne erst dann der Auftrag an die Baufirmen rausgehen, wenn das Konzept stehe. Entsprechende Maßnahmen, welche die Verfahren beschleunigen würden, habe die Regierung erlassen. So habe die Landesregierung die Vergabegrenzen angehoben. Nun könne man „Aufträge auch freihändig vergeben“.

Natürlich wird es bei der Straßensanierung Prioritäten geben. Höchste Priorität haben die gesperrten Straßen. Die Höllmecke steht hier mit sieben weiteren gesperrten Strecken in der Region auf einer Liste. Die Höllmecke sei dran, Vorrang hätten natürlich jene Straßen, zu denen es nur wenige sinnvolle oder gar keine Alternativen gebe. Zu den Straßen mit allerhöchster Priorität gehört dabei die B 236 auf Altenaer Stadtgebiet. Dort wurde durch die Flut die Hochdruckgasleitung in Mitleidenschaft gezogen. Eine Reparatur der Straße gestaltet sich schwierig. Immerhin sei aber die Altroggenrahmede wieder frei und fertig, sagte Berg.

Es pressiert. Denn der Zugang in Richtung Neuenrade ist begrenzt, weil derzeit die Dahler Straße saniert wird.

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