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Zeitplan für Fertigstellung wichtiger Verbindungsstraße wackelt

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Von: Maximilian Birke

Mit schwerem Gerät wurde am Dienstag die Fahrbahn der Dahler Straße abgefräst. Bis Ende Juli soll sie nach dem derzeitigen Plan wieder hergestellt sein.
Mit schwerem Gerät wurde am Dienstag die Fahrbahn der Dahler Straße abgefräst. Bis Ende Juli soll sie nach dem derzeitigen Plan wieder hergestellt sein.Mit schwerem Gerät wurde am Dienstag die Fahrbahn der Dahler Straße abgefräst. Bis Ende Juli soll sie nach dem derzeitigen Plan wieder hergestellt sein. © Birke, Maximilian

Schweres Gerät war am Dienstag auf der Dahler Straße im Einsatz: Ab der Kreuzung mit der Bundesstraße 229 wurde durch die Firma Ossenberg der Asphalt abgefräst. Für diesen Bauschritt war bereits am vergangenen Freitag die Straßensperrung erweitert worden.

Neuenrade/Altena – Die Sanierung der Fahrbahn stellt einen der letzten Schritte dar, die an der Dahler Straße noch zu erledigen sind. Zuvor wurden bereits unterirdisch verlaufende Abwasserkanäle saniert. Diese Arbeiten sind nahezu abgeschlossen. Hausanschlüsse sind übernommen. Lediglich ein Abwasserrohr und ein Kanalschacht müssten noch verlegt werden, teilte ein Arbeiter vor Ort mit. Die ersten neuen Gehwege sind inzwischen ebenfalls vorhanden.

Die Sanierung der Fahrbahn hingegen könnte sich aufwendiger gestalten als ursprünglich angenommen. Wie Marcus Henninger, Bauamtsleiter der Stadt Neuenrade, auf Anfrage erklärte, habe man im unteren Bereich „den Unterbau der Straße nicht so vorgefunden wie erwartet“. Ein Bodengutachter soll nun ermitteln, ob die Baumaßnahme wie geplant fortgesetzt werden kann, oder ob Arbeiten im größeren Stil erforderlich werden. Schlechtestenfalls müssten die Unterbauschichten, zu denen zum Beispiel die Schottertragschicht gehört, komplett ausgetauscht werden. Dann würde sich auch die Fertigstellung, die derzeit noch für Ende Juli geplant ist, verschieben.

Untersuchungen des Baugrunds seien üblich und im oberen Bereich der Baustelle bereits vor einiger Zeit erfolgt. Dort ist die Tragfähigkeit gegeben. „Allerdings ist die Beschaffenheit des Bodens nicht homogen“, erklärte Henninger. „Wenn die Straße erneuert wird, dann soll das auch richtig gemacht werden“, unterstrich er die Wichtigkeit des neuerlichen Gutachtens. Dieses könnte auch ergeben, dass die Maßnahme planmäßig oder nur mit kleineren Anpassungen zu Ende gebracht werden kann. Belastbare Aussagen zum weiteren Vorgehen könnten derzeit noch nicht getroffen werden, so Henninger. Sollten die Kosten für die Maßnahme tatsächlich steigen, muss zudem erst Straßen.NRW als Geldgeber wieder grünes Licht geben.

Da auf der Dahler Straße die Fahrbahndecke fehlt, ist sie bis auf Weiteres nicht befahrbar. Am Dienstag hielten sich längst nicht alle Fahrzeuge an die Vollsperrung, was zum Teil die Fräsarbeiten behinderte.

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