Ausbildung bestanden

Yvonne Wiesemann-Maul ist eine Friseurin mit Schweigepflicht

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Friseurin und Psychocoach: Yvonne Wiesemann-Maul aus Affeln hat sich beruflich ein zweites Standbein aufgebaut, dafür über 15 Monate eine Ausbildung absolviert.

Neuenrade/Affeln – Kopfarbeit – so nennt Friseurmeisterin Yvonne Wiesemann-Maul ihre neue Profession.

Schon lange ist sie in Affeln mit ihrem Frisörbetrieb Haarwerkstatt etabliert – nun hat sie sich ein zweites Standbein als Coach und psychologische Beraterin geschaffen. 

Viel Zeit und Geld hat sie in die nebenberufliche Ausbildung investiert. Sie hat Seminare besucht und 15 Monate kontinuierlich und intensiv gelernt. Nun berät sie vor allem im privaten Bereich, wo sich ihrer Meinung nach viele Arbeitsfelder auftun. 

Strikte Trennung

Klare Sache, dass sie Friseurberuf und Coaching strikt trennt – auch räumlich. Der Kopfarbeit-Standort ist an der Straße Auf dem Felde. Und Yvonne Wiesemann-Maul betont: „Ich unterliege der Schweigepflicht.“ 

Auf ihrer Visitenkarte hat sie eine ganze Reihe von Punkten aufgelistet, bei denen sie Menschen helfen möchte. Sie coacht jene, die von Liebeskummer heimgesucht werden, die Ängste haben, die in Sachen Erziehung eine Beratung benötigen. Sie will Menschen mit Burnout oder Boreout beraten, Anleitung geben bei Stressbewältigung oder Gewichtsreduktion. Selbstzweifel und Selbstreflektion stehen ebenso auf der Liste, aber eben auch Ziele und neue Perspektiven. 

Beratung für Erwachsene und Kinder

Es ist ganz offensichtlich ein breites Arbeitsfeld – und sie berät nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder. Yvonne Wiesemann-Maul hat durch ihre Ausbildung nun ein ganzes Instrumentarium an die Hand bekommen, um die Menschen coachen und begleiten zu können. 

Wiesemann-Maul kommt nicht von ungefähr an die Sache mit der Psychologie. „Das Thema hat mich immer begleitet. Es war mir immer ein Anliegen, Menschen zu helfen. Irgendwie habe ich das Helfersyndrom.“ Nun habe sie einen Werkzeugkasten an die Hand bekommen, mit dem sie auch professionell helfen könne. Vor allem kurzfristig könne sie viel erreichen, nur wenige Sitzungen und für manches Problem könne eine Lösung erarbeitet werden. 

Auflösung von tief verwurzelten Glaubenssätzen

Dabei gehe es oft um die Auflösung von tief verwurzelten Glaubenssätzen. „Viele haben Visionen und Träume, glauben aber, dass sie sich diese Träume nicht erfüllen können, weil sie sich aus unterschiedlichen Gründen dazu nicht in der Lage sehen.“ Es gelte daher negative Glaubenssätze aufzulösen, sonst gehe man damit zur Arbeit und in die Umwelt hinaus, werde von den Glaubenssätzen beherrscht. Doch die Auflösung könne gelingen: Wiesemann-Maul, eine gestandene und erfahrene Geschäftsfrau, zeigt mit ihrem persönlichen Background und dem neu erworbenen Wissen die Wege auf. Dazu hat sie einen Wahlspruch: „Man darf nicht alles glauben, was man denkt. Das hat sich in meinem Leben oft bestätigt.“ 

So funktioniere bei der Problembewältigung oder Zielerreichung immer etwas: „Ich kann eine Situation ändern – oder ich kann meine Einstellung ändern“, sagt Yvonne Wiesemann-Maul. Ob Work-Life-Balance oder Lebensziele: „Ich kann mit den erworbenen Tools jedes Thema bearbeiten.“ Das Schönste sei dabei, den Erfolg zu sehen. 

Am Anfang steht das Gespräch

Am Anfang steht immer das Gespräch. Dabei richtet sich Wiesemann-Maul nach den Bedürfnissen ihrer Klienten. Für manche sei ein Gespräch beim Spaziergang wichtig, andere bevorzugten ein Café oder eben ihre Praxis. Wiesemann-Maul hört zu, gibt Feedback und auch Hausaufgaben auf, eine Abschlusssitzung folgt. Wichtig ist bei all dem: „Coaching grenzt sich klar von der Psychotherapie ab. Krankheiten darf ich nicht behandeln oder therapieren“, sagt Yvonne Wiesemann-Maul.

Weitere Informationen online unter www.kopfarbeit-coaching.de. Die Kopfarbeiterin ist auch auf Instagram unterwegs: kopfarbeit.coaching.

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