Halloween-Spektakel in Neuenrade

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Wie gewohnt fesselten die Feuervögel rund um Nino Arra das Publikum und ernteten reichlich Beifall.

Neuenrade - Die untergehende Sonne verpasste dem Himmel über Neuenrade am Freitagabend einen blutroten Touch – offensichtlich ein Vorbote für das bevorstehende Halloween-Spektakel und Startzeichen für die Untoten, Vampire, Werwölfe, Mumien sowie allerlei grausige Figuren, sich auf den Weg in die Innenstadt zu machten.

Wo man hinschaute, überall bestimmten die Maskierten die Szenerie. Wie schon im Vorjahr war auch dieses Mal das Karussell Karlo am Stadtgarten ein zentraler Punkt, von dem aus das Publikum in alle Richtungen auf Entdeckungstour ging.

In die Geschäfte, die bis 21 Uhr geöffnet hatten, stürmten die Kinder gleich scharenweise. Manchmal war es keine leichte Aufgabe für das Personal, Kunden und Monstern gleichermaßen gerecht zu werden. Es gab sogar Teilnehmer am kollektiven Gruselkabinett, die ihre Forderungen von Fall zu Fall anpassten. In der Metzgerei war beispielsweise statt „Süßes oder Saures“ folgendes zu hören: „Wurst oder Saures“. Die freundliche Frau hinter der Theke nahm es mit Humor und entkam so der sauren Drohung.

Der Nachtverkauf und das übliche Halloween-Spektakel waren das eine. Die vielen Attraktionen, die sich über den ganzen Abend verteilten, fanden ebenfalls ihr Publikum. Panikhaft flohen die Kinder, wenn ihnen der Horror-Clown mit seiner Kettensäge auf der Spur war. Kein Pardon kannte die an sich so sympathische Figur. Diese offenbar mutierte Version verstand keinen Spaß und machte kurzen Prozess, wenn sie jemanden gestellt hatte.

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Halloween-Sause in Neuenrade

Zu Hunderten versammelten sich die Schaulustigen, vergaßen kurz ihr gruseliges Gehabe, um die spektakuläre Show der Feuervögel zu verfolgen. Fasziniert beobachteten Kinder, Jugendliche und Erwachsene, wie die Feuervögel den Flammen scheinbar ihren Willen aufzwangen. Zum großen Finale zog der Maestro Nino Arra wieder alle Register, schluckte die Flammen, ließ sie auf seiner Zunge züngeln, über seinen Arm tanzen und natürlich spie er sie auch wieder eindrucksvoll in den Nachthimmel.

Die Halloween-Sause in Neuenrade war mal wieder eine runde Sache. Das Wetter spielte mit, die Menschen flanierten durch die Straßen und hatten es von einem zum nächsten Treffpunkt nur ein paar Schritte weit.

Stockbrot backen in Gesellschaft von Spinnen und Graf Dracula, Gruselwaffeln oder grausige Bratwürstchen – das kulinarische Angebot deckte wieder alle Wünsche ab und die Einzelhändler letztlich dürften auch den einen oder anderen Kunden zu später Stunde glücklich gemacht haben.

Von Markus Jentzsch

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