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Wohnzimmer-Rocker im Kunstfenster an der Ersten Straße

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Von: Michael Koll

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Einige Jugendliche des Vereins „Rock im Wohnzimmer“ dekorierten im Kunstfenster-Atelier an der Ersten Straße das Schaufenster neu.
Einige Jugendliche des Vereins „Rock im Wohnzimmer“ dekorierten im Kunstfenster-Atelier an der Ersten Straße das Schaufenster neu. © Koll, Michael

Eine Band hat jetzt das Kunstfenster in der ehemaligen Apotheke von Bernd Buntenbach geentert. Doch sie musizieren ziemlich statisch.

Sogar noch bewegungsloser als die Roboter der Düsseldorfer Elektro-Pioniere Kraftwerk sitzen sie da auf einem Sofa, welches im vorigen Jahr bei der Jugendkonferenz von Teenagern mit den Künstlern Yves Thomé sowie Bernhard Reynaud gestaltet wurde. Kein Wunder: Es sind Schaufensterpuppen, die einst auch von den Kraftwerkern besungen wurden.

Aufgebaut und arrangiert wurden die Kunststoff-Musiker und die Instrumente am Wochenende von den Jugendlichen des Vereins „Rock im Wohnzimmer“ selbst. Geholfen haben Kiku-Chefin Irmhild Hartstein und Künstlerin Annette Kögel. Von Dienstag, 3., bis Samstag, 21. August, gehört der starren Musikgruppe und ihren Instrumenten nun das Kunstfenster.

Konzert zum Abschluss

Zum Abschluss gibt es aber dann tatsächlich etwas zu hören. Die aus dem Rock-im-Wohnzimmer-Konzert im Jugendzentrum Niederheide hervorgegangene Band „Sir Barley Grain“ – ein fiktiver Name, einen Herrn dieses Namens gibt es nicht – wird am letzten Abend in der Alten Apotheke Cover-Songs zum Besten geben. Vereinsvorsitzender Martin Schaefer verrät: „Die spielen in klassischer Rock-Besetzung plus Keyboard. Zu hören sein werden Stücke von den 50er-Jahren bis heute, welche mit Spaß und einem Augenzwinkern dargeboten werden.“

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