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Woge investiert 2022 nicht in Neuenrade

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Von: Peter von der Beck

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Am Brunnenbach hat die Woge ihren größten Bestand in Neuenrade.
Am Brunnenbach hat die Woge ihren größten Bestand in Neuenrade. © von der Beck, Peter

Während die Wohnungsgesellschaft Werdohl (Woge) viel Geld in ihre Werdohler Bestände investiert, gehen die Bestände in Neuenrade im kommenden Jahr wohl leer aus.

Immerhin 21 große Mehrfamilienhäuser sind es in Neuenrade und pro Haus kann man sechs Wohnungen ansetzen.

Die GmbH besitzt etliche Gebäudekomplexe am Brunnenbach, es gibt ein Mehrfamilienhaus am Düsterloh und im Bereich Winterlit. Und Neuenrader sitzen zudem im Aufsichtsrat der Woge. In diesem Jahr ließ sich die Woge nicht lumpen und hat zumindest fast 540 000 Euro in die Hand genommen, um in den Häusern Winterlit 2, 4 und 6 ein Wärmedämmverbundsystem in die Gebäude einzubauen und allerlei andere Maßnahmen wie Wohnumfeldverbesserung für die Neuenrader Kunden zu realisieren. Eine Dachsanierung erfolgte teilweise, nicht mehr benötigte Schornsteine wurden abgebaut, eingebaut wurden auch neue Fenster und Rollläden. Erdgeschossmieter erhielten eine Terrasse. Ebenfalls erhielten die Wohnungen eine Kellerdeckendämmung.

Visionen für Bestand am Brunnenbach

Doch mit den anderen Häusern im Stadtgebiet passierte nicht viel. Doch, auch wenn die Woge im kommenden Jahr an den Neuenrader Beständen nichts investieren wird, so hat man insbesondere die Häuser am Brunnenbach nicht aus den Augen verloren. Wie Prokurist Markus Zanger auf Nachfrage der Redaktion sagte, gebe es da durchaus Überlegungen und Visionen. Das sei allerdings noch nicht konkret.

Es gelte zunächst Preisentwicklungen abzuwarten, die sich vielleicht Mitte des Jahres als gefestigt erweisen würden. Möglicherweise könne man im Sommer nach einer weiteren Aufsichtsratssitzung konkret etwas zum Thema Brunnenbach sagen.

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