Stadtmarketing zufrieden

Wochenmarkt: Drei neue Händler

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Luftige Kleidung für den Sommer: Markthändlerin Christa Lucka kommt nach einer langen Pause wieder dienstags nach Neuenrade.

Neuenrade – Stadtmarketing-Geschäftsführerin Sandra Horny ist mehr als zufrieden: Denn sie kann jetzt dienstags drei weitere Standbetreiber auf dem Bürgermeister-Schmerbeck-Platz begrüßen.

Zwei sind ab jetzt regelmäßig dabei, eine Teilnehmerin möchte sporadisch zum Neuenrader Wochenmarkt kommen. 

Die „Neuen“ haben ihren Platz am Rande des Platzes, auf der Seite, die an die Dritte Straße grenzt. So auch Alexander Wandel aus Hagen. Der Messer- und Scherenschleifer möchte den Neuenradern künftig an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat seine Dienste anbieten. Wandel kommt aus Hagen – auf Empfehlung des Händlers, der in Neuenrade Gewürze anbietet. 

Schleifer arbeitet direkt vor Ort

„Ich schleife fast alles, was eine Klinge hat – von der Nagel- bis zur Heckenschere“, erklärt der Handwerker, der sich auch auf das Schleifen von Wellenschliffklingen versteht. Auch Scheren, die zum Friseurbedarf gehören, nimmt Wandel entgegen, ebenso wie Messer, die in Rasenmähern zum Einsatz kommen. 

Alexander Wandel erledigt die Arbeit direkt vor Ort. „Je nach Arbeitsaufkommen kann es schon einmal eine halbe Stunde dauern, bis der Auftrag erledigt ist. Aber die Kunden können ihre Scheren und Messer auf jeden Fall am Markttag wieder mit nach Hause nehmen“, erklärt Wandel. 

Eine alte Bekannte ist zurück

Ebenfalls am Übergang zur Dritten Straße treffen die Neuenrader eine alte Bekannte wieder: Christa Lucka aus Arnsberg-Müschede war fast ein Jahr nicht in Neuenrade, jetzt ist sie wieder dabei. Freizeitbekleidung – zum Beispiel luftige Sommerkleider, leichte Hosen und sommerliche Blusen – können die Marktbesucher bei ihr kaufen. Lucka hofft darauf, dass sich ihre Präsenz schnell in der Hönnestadt herumspricht: „Damit auch meine früheren Stammkunden wissen, dass ich wieder da bin.“ 

Daniela Saalbach, mobile Juwelierin aus Balve, verkauft keinen Schmuck im Rahmen des Wochenmarktes, sie vereinbart Termine für Schmuck-Partys, die dann im heimischen Wohnzimmer stattfinden. „Im Prinzip ähnlich wie eine Tupper-Party“, erklärt sie. Saalbach möchte sporadisch am Wochenmarkt teilnehmen. 

Stadtmarketing hat viel zu tun

Sandra Horny kann den Händlerzuwachs als vollen Erfolg verbuchen. „Schön ist, dass sich die Markthändler gegenseitig werben. Das zeigt doch, dass unser Wochenmarkt auch für Anbieter interessant ist.“ 

Für die Stadtmarketing-Geschäftsführerin war die Vorstellung der neuen Händler eine willkommene Abwechslung – schließlich hat auch sie coronabedingt momentan längst nicht so viel Kontakt zu anderen Menschen. Arbeit gibt es für Sandra Horny aber reichlich – auch wenn Veranstaltungen gestrichen sind. „Wir haben den Neuro neu konzipiert“, kündigt Horny an, dass sie die beliebten Neuenrader Wertgutscheine in Kürze in veränderter Form präsentieren wird. Darüber hinaus habe sich das Stadtmarketing unter anderem am Aufbau des Internetportals „MK liefert“ beteiligt. 

Bom wird "sicher stattfinden"

Auch die Berufsorientierungsmesse Bom, die eigentlich am 22. und 23. September wie gewohnt im und am Schulzentrum Riesei in Werdohl stattfinden sollte, hat Horny nicht aus den Augen verloren. Gemeinsam mit den Mitorganisatoren aus Werdohl suche sie momentan nach einer Lösung. Denn auch, wenn nach jetzigem Stand Großveranstaltungen ab September wieder erlaubt seien, müsse man genau abwägen, ob deren Planung sinnvoll sei. „Die Bom wird sicher stattfinden. Aber wann und in welchem Rahmen, müssen wir gemeinsam überlegen.“

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