„Wir sind hochmotiviert“

Einen düsteren Eindruck machen derzeit einige Bereiche der Neuenrader Innenstadt. Mit Stadtmarketing und Stadtentwicklung soll Abhilfe geschaffen werden.

NEUENRADE ▪ Die Suche nach einem Chef für den Stadtmarketingverein scheint sich dem Ende zuzuneigen. Der ehrenamtliche Job, welcher in der Vergangenheit wohl wie Sauerbier angeboten wurde, scheint nun kurz vor der Besetzung.

Die kommissarische Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Christiane Frauendorf, sagte jedenfalls auf Nachfrage, dass gerade jene öffentlich verkündete Selbstverpflichtung der Parteien sich aus der Angelegeneheit Stadtmarketing herauszuhalten, „sehr positiv“ aufgenommen worden sei: „Das ist richtig gut angekommen.“ Von daher ist Christiane Frauendorf sehr optimistisch, dass der vakante Posten schnell besetzt werden kann. Man befinde sich nun in der Endspurtphase. „Wir sind alle hochmotiviert und positiv gestimmt.“ Doch es würde eben seine Zeit dauern, da bittet Frauendorf um Verständnis. „Wir sind alle voll berufstätig, das läuft alles nur nach Feierabend“, betonte die selbstständige Einzelhändlerin.

Was verschiedene Stadtmarketingprojekte anbelangt, so wollte Frauendorf nicht ins Detail gehen, verriet aber immerhin, dass man jede Menge Projekte auf der Liste habe. Sie wies aber auch darauf hin, dass man keine Stadtentwicklung betreibe, sondern als Stadtmarketingverein den Prozess der Stadtentwicklung flankiere. So werde deutlich, dass Stadtentwicklung beim Bürgermeister und dem entsprechenden Fachausschuss angesiedelt ist. Hier werden die langfristig angelegte Konzepte entwickelt. Da geht es nun wohl los, bald ist eine Begehung geplant.

Was die Mitarbeit im Stadtmarketingverein anbelangt, hält sich die Verwaltung einigermaßen zurück. Dierk Rademacher, der in dieser Sache involviert ist, merkte allerdings an, dass man aber durchaus unterstützend dem Verein zur Seite stehe. So würden vorhandene Konzepte aktualisiert und das eine oder andere zusätzlich geleistet.

Bezüglich der bewussten Personalie, wollte Rademacher auch nichts weiter sagen, ließ aber auch durchblicken, dass sich da bald etwas tue.

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