Winterwochenende am Kohlberg: Die Bilder des Schneegestöbers

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Rodelspaß am Kohlberg: Den Schnee nutzten am Wochenende Familie aus Neuenrade, aber auch der Region und dem Ruhrgebiet, um in Neuenrade Schlitten zu fahren.

Neuenrade - Ein Winterwochenende am Kohlberg kann ganz unterschiedlich aussehen. Die eine Familie nutzt es, um Schlitten zu fahren, der andere geht trotz des Schnees joggen oder mit dem Hund ausgiebig spazieren.

Am Samstagmorgen konnte der Skiliftbetrieb zunächst nicht wie geplant stattfinden, da die Witterungsbedingungen alles andere als optimal waren. Aufgrund des Regens kamen auch weniger Skifahrer als von der Skiabteilung des TuS Neuenrade erhofft. Einige Sportler hatte es aber trotz des Regens zum Kohlberg verschlagen. 

Sven Ebberg und seine sechsjährige Tochter Vivien waren extra aus Steinfurt angereist, um den Schnee in Neuenrade zu genießen: „Wir besuchen die Großeltern in Altena, machen dabei einen Abstecher zum Kohlberg. Bei uns gibt es aktuell nicht so viel Schnee und wir haben auch keine Berge zum Rodeln. Daher genießen wir es, hier mit dem Schlitten den Kohlberg hinunter sausen zu können.“ 

Schneewochenende am Kohlberg

Ähnlich ging es auch Familie Kuhlmann, die aus Menden gekommen war: „Bei uns lag heute Morgen praktisch schon kein Schnee mehr. Daher haben wir uns kurzerhand entschlossen nach Neuenrade zu fahren, um mit den Kindern zu rodeln.“ Sehr zur Freude der beiden Töchter Mia und Thea, die den Vormittag an der frischen Winterluft und im Schnee sehr genossen. 

Joggingrunde in Barfuß-Schuhen 

Der Neuenrader Dirk Sasse nutzte das Schneewochenende für eine Joggingrunde: „Dafür ist das Wetter optimal. Ich bin gerne an der frischen Luft, denn ich genieße die Natur. Außerdem bin ich ja nur eine kleine Zehn-Kilometer-Runde gelaufen.“ Trotz des Schnees war Sasse in seinen Barfuß-Schuhen unterwegs. Sie sahen nicht wärmend aus, „haben aber eine besondere Membran. Und durch die ständige Bewegung werden die Füße ohnehin nicht kalt“, erzählte Sasse. 

Skifahrer und Snowboarder 

Auch einige Skifahrer und Snowboarder hatten sich auf den Weg zum Kohlberg gemacht, um ein paar Mal den Hang hinab zu fahren. Stefan Kudla war extra aus Witten gekommen. „50 Minuten Fahrtzeit nehme ich da gerne in Kauf. Denn im Ruhrgebiet haben wir nicht die Möglichkeit Ski zu fahren. Ich war schon häufiger mal hier am Kohlberg. Auch zum Schlittenfahren mit den Kindern. Heute Morgen wollte ich einfach mal auf die Bretter“, sagte Kudla. 

Elina aus Altena baute mit ihrem Vater eine Schneekugel.

Auch der zwölfjährige Jasper aus Nachrodt-Wiblingwerde freute sich, sein Snowboard in diesem Winter endlich einmal bewegen zu können. Er nutzte die recht freie Piste für einige zügige Abfahrten. Das alles interessierte die vierjährige Elina aus Altena überhaupt nicht. Sie hatte mit ihrem Papa abseits der Piste eine riesige Schneekugel gerollt und baute unentwegt weiter daran. Stolz erklomm sie schließlich die Kugel. Dazu freute sie sich über die dicken Flocken, die ab dem Nachmittag dann auch wieder anstelle des Regens vom Himmel fielen. 

Fahren unter Flutlicht am Samstagabend 

So konnte dann auch das Flutlicht-Skifahren am Abend wie geplant stattfinden und auch am Sonntagvormittag öffnete der Lift für die Wintersportgäste aus der Region und dem Ruhrgebiet. 

Auch viele Kinder aus Neuenrade und Umgebung erfreuten sich an dem Schnee und sausten mit den unterschiedlichsten Schlitten und Bobs den Rodelhang hinunter. Ob sitzend, liegend oder auf dem Bauch: der Spaß war ihnen anzusehen. Auch einige Erwachsene fühlten sich noch nicht zu alt, um mit einem Gefährt den Berg hinunter zu fahren

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