Winterschäden: Schlaglöcher beseitigen

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Ein frisches Schlagloch in Neuenrade.

Neuenrade - Der Winter neigt sich dem Ende zu. Nach diversen Frostperioden werden auf Neuenrader Stadtgebiet die Schäden auf den Straßen sichtbar: Etliche Schlaglöcher sind entstanden.

Diese sollen nicht bleiben und deshalb waren die Mitarbeiter des Baubetriebshofes in diesen Tagen unterwegs, um die Löcher soweit wie möglich zu beseitigen.

Ob Wieser Weg, Rüterbruch, Gevener Weg oder auch Imberg – im Stadtgebiet gibt es so einige Schlagloch-Ecken. Klaus Peter Korte, Verantwortlicher beim städtischen Baubetriebshof, erläuterte auf Nachfrage, dass man schon einige Runden auf dem Neuenrader Stadtgebiet in Sachen Schlaglöcher gedreht habe. Dabei wurden etliche Fuhren sogenannten Kalt-asphalts verbraucht. Der könne eben ohne Spezialfahrzeug zum Auffüllen der Schlaglöcher genutzt werden, erläuterte Korte. Für größere Touren und unter Einsatz von Heißasphalt müsse man einen Straßenbauer beauftragen. So würde demnächst ein Unternehmer zu einer großen Tour aufbrechen. Der erhalte eine Liste, die er dann eben mit seinen Leuten abarbeite. Der Auftrag sei vergeben. Für den heißen Asphalt benötige man ein Spezialfahrzeug mit einem Thermobehälter, der Asphalt würde dann wiederum bei Spezialunternehmen geordert. Wo es recht häufig Schlaglöcher gebe, seien meist ältere Nebenstraßen, die keinen frostsicheren Aufbau hätten. Klaus Peter Korte erläuterte, wie es zu den Straßenschäden kommen könne: So würden die Schlaglöcher häufig durch Frosteinfluss entstehen. Das Wasser gelange in den Untergrund, gefriere bei Frost, dehne sich aus und hebe dann den Straßenbelag an. Bei modernen Straße gebe es einen entsprechenden, 70 Zentimeter starken Schotter-Unterbau. Da könne das Wasser dann versickern und es gebe wohl keine Frostschäden. Zudem gebe es in Neuenrade Lehmböden und teilweise auch Schieferböden – da könne das Wasser auch nicht ablaufen, was bei Frost entsprechende Konsequenzen habe. So haben Korte und seine Mannen immer gut zu tun.

 Im April gebe es erfahrungsgemäß wohl die letzte Anti-Schlagloch-Runde im Stadtgebiet. Ende März, Anfang April gebe es meist noch kurze frostige Perioden – mit entsprechenden schlaglochartigen Folgen. Frostschäden vermeiden, sei durchaus möglich, erläuterte Korte auf Nachfrage: So müssten die Straßen eben nach und nach nach dem neuesten Stand der Technik runderneuert werden.

Von Peter von der Beck

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