Windkraft: Verhandlungen und Potenzialanalyse

Im Neuenrader Rathaus macht man sich erhebliche Gedanken um das Thema Windkraft. ▪ Symbolfoto

NEUENRADE ▪ Langsam, aber stetig geht es in Sachen Windkraftanlagen auf Neuenrader Stadtgebiet voran.

Die Verhandlungen – oder besser gesagt Gespräche – laufen. Zudem gibt es Schriftverkehr. Zwei Mal kamen die Verwaltungsspitze der Stadt Neuenrade und die Geschäftsleitung der sowi solar und wind GmbH aus Dortmund zusammen, welche zum Entsetzen etlicher Anlieger in Altenaffeln vier je 200 Meter hohe Windkraftanlagen bauen möchte.

Parallel werde aktuell die Potenzialanalyse für Windkraft nun nochmal neu aufbereitet, als Grundlage für einen möglichen Bürgerwindpark. Dafür gibt es einen Standortvorschlag. Die am besten geeignete Fläche liege demnach wohl auf dem Kohlberg, hieß es aus der Stadtverwaltung Neuenrade.

Der Geschäftsführer der sowi GmbH, Stefan Thölking, hält sich naturgemäß mit Äußerungen zurück. Es handele sich um „ein offenes Verfahren“ und deshalb mochte er auch noch nichts dazu sagen. Nur soviel: „Es ist alles noch offen*. Anfang des kommenden Jahres werde es wohl weitere Gespräche mit der Stadtverwaltung geben.

Thölking zeigte sich jedenfalls auf ausdrückliche Nachfrage dem Modell Bürgerwindpark gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen. ▪ Von Peter von der Beck

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