CDU will wissen, wo „der Schuh drückt“

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Drei Christdemokraten, die gemeinsam für ihre Wahlbezirke und die Stadt einstehen wollen, Hand in Hand (v.l.): Michael Beringhoff, Antonius Wiesemann und Mark Hantelmann.

Neuenrade - Im Rahmen eines Bürgergesprächs hat der Bürgermeisterkandidat der CDU, Antonius Wiesemann, jetzt die Kandiatur für den Wahlkreis 7 an seinen potentiellen Nachfolger Mark Hantelmann abgegeben. Wiesemann, der drei Wahlperioden in dem Wahlkreis 7 für die Union präsent war, wird wie bekannt bei der anstehenden Kommunalwahl für die Christdemokraten als Bürgermeisterkandidat ins Rennen gehen.

Mit Hantelmann setzt die Union damit auf einen Kandidaten, der in der Kommunal- und Kreispolitik kein Neuling ist. Seit Mitte der 80er-Jahre ist er für die CDU politisch aktiv, schaffte in den Folgejahren den Sprung in den Kreistag und in den Rat der Stadt Neuenrade und ist derzeit Fraktionschef der CDU im Neuenrader Rat.

In den Wiesemann-Baumschulen favorisierte Hantelmann in der gut besuchten Gesprächsrunde die Stärkung und den Ausbau im politisch-gesellschaftlichen Miteinander. Kommunalpolitikern seien zwar viele Dinge bekannt, dennoch bleibe es der Bürger, der nachhaltig auf Mängel und mögliche Verbesserungen hinweise. Im Wahlkreis 7 ist Hantelmann, der seit Kindheit im Wemensiepen wohnt, kein Unbekannter.

Mit Michael Beringhoff (Wahlkreis 8) wird ebenfalls ein in der Bevölkerung vertrautes Gesicht erneut für die CDU an den Start gehen. Beringhoff schaffte es bei den zurückliegenden Kommunalwahlen, drei Mal das Direktmandat zu holen, auch bei seiner nun vierten Kandidatur im Wahlkreis 8 rechnet er sich gute Chancen aus.

Beide christdemokratischen Kandidaten setzen auf die Fortführung der Bürgergespräche, um direkt zu erfahren, „wo den Leuten der Schuh drückt.“ Ihre persönlichen Vertreter sind Nina Hanke-Abel – für Mark Hantelmann – und Benjamin Richter – für Michael Beringhoff.

Als noch amtierender Ratsherr zog Antonius Wiesemann mit seinem „angrenzenden Wahlkampfgefährten Michael Beringhoff“ ein gutes Fazit der Vergangenheit. Dieser Erfolg basiere auch auf den bisherigen Bürgergesprächen, die maßgeblich dazu beigetragen hätten, dass unter anderem die von der CDU durchgeführten Tempo-30-Aktionen realisiert und gut aufgenommen wurden. Auch die ehrenamtlichen Aktionen des Arbeitskreises Grüner Daumen, der die Hege und Pflege von Blumenbeeten und -kübeln in der Stadt wahrnehme, werde von der Bevölkerung sehr positiv wahrgenommen.

Als wichtige kommunale Ziele bezeichneten sowohl Wiesemann als auch die beiden Wahlkreiskandidaten den Ausbau der Stadtentwicklung, die Fortführung der Straßenerneuerung und die Stabiliierung der städtischen Finanzen. Der von der rot-grünen Landesregierung beschlossene Kommunalsoli habe maßgeblich zu den Neuenrader Finanzproblemen beigetragen, sagte Wiesemann und kündigte an, dass sich „Neuenrade weiterhin dagegen wehren wird, wenn uns von oben etwas aufs Auge gedrückt wird.“

Zusätzlich bleibe es aber auch das Ziel der Kommunalpolitik, selbst zur Behebung der Finanzprobleme beizutragen. In der Stadtentwicklung seien zwar Fortschritte erreicht worden, dennoch sei der Bau der Umgehungsstraße B 229 n „dringend erforderlich“. Mit der Realisierung der Umgehungsstraße werde der Lkw-Verkehr weitestgehend entschärft. Täglich rollten etwa 2000 Lastkraftwagen durch Neuenrade, hieß es in diesem Zusammenhang noch.

Der Bürgermeisterkandidat sprach sich ebenso für den Erhalt der Strukturen in den angrenzenden Dörfern aus. Dazu zähle auch die Schule, der Kindergarten, Bäcker und Gastronomie im Bereich Affeln, Altenaffeln und Blintrop.

Von Udo Schnücker

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