Scheiben eingeworfen

Wieder Vandalismus-Schäden: Firma setzt Belohnung aus

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Symbolbild

Neuenrade – Vandalismus bleibt in Neuenrade ein allgegenwärtiges Thema. Wohl über das Wochenende wurden auf dem Gelände der Julius Klinke GmbH an der Bahnhofstraße zwei große Scheiben in einem Gebäude in unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke eingeworfen.

Die Scheiben gehören zum Probenraum des Musikvereins, den die Firma den Musikern zur Verfügung stellt. 

„Als der Verein proben wollte, ist die Beschädigung aufgefallen. Daraufhin wurde die Polizei verständigt“, teilten die Verantwortlichen des Unternehmens mit. Dies bestätigte Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, auf Anfrage: „Wir haben die Anzeige aufgenommen, die Ermittlungen laufen.“. 

Ähnlicher Vorfall bereits im Januar

Bereits Mitte Januar waren mehrere Scheiben auf dem Firmengelände vom Bereich der Bahnstrecke aus mit Steinen eingeworfen worden. Die Täter konnten bis heute nicht ermittelt werden. Anschließend hatten die Unternehmens-Verantwortlichen extra Schilder anbringen lassen, mit denen auf die Videoüberwachung des Geländes hingewiesen wird. Doch auch davon ließen sich die Täter jetzt nicht abschrecken. 

So war der Bereich vor dem Gebäude mit Steinen regelrecht übersät. Nach vielen Fehlversuchen gelangen den Unbekannten aber doch zwei „Volltreffer“, die die Scheiben zerstörten. Die Verantwortlichen wollen die Vandalismus-Schäden auf ihrem Gelände nicht länger hinnehmen und haben deshalb eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ausgesetzt. Wer in den vergangenen Tagen Verdächtiges im Bereich des Firmengeländes beobachtet hat, kann sich bei Gebäudeverwalter Manfred Klemradt unter Tel. 02392/62468 melden. 

Liste wird immer länger

Die zerstörten Scheiben reihen sich ein in eine längere Liste von Vandalismusschäden in der Hönnestadt. So waren im vergangenen Jahr gleich mehrere Fenster der Geschäfte in der Innenstadt ebenso zerstört worden, wie ein Buswartehäuschen. Auch die „Gassenwächter“ an den Verbindungsgassen zur Altstadt, wurden Opfer von Vandalen. Die Wächter wurden von kleinen Hobbykünstlern der Kinderkunstwerkstatt Neuenrade (Kiku) zusammen mit Leiterin Irmhild Hartstein hergestellt. 

Zuletzt waren unbekannte Täter in die große Sporthalle auf der Niederheide eingedrungen und hatten nicht nur Feuerlöscher, Spiegel und eine Rettungswegleuchte mitgehen lassen, sondern sie richteten auch enormen Sachschaden an. Zur Ergreifung der Täter hatte die Stadt ebenfalls eine Belohnung ausgesetzt. Erst vor wenigen Tagen wurde schließlich „Oma Herta“, die lebensgroße Skulptur an der Zweiten Straße, beschädigt.

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