SGV Affeln will Anzeige erstatten

Wieder Vandalismus: Pflastersteine gegen Vereinsanhänger geschleudert

Der Anhänger der SGV-Abteilung Affeln kann nicht mehr geschlossen werden. Unbekannte haben Pflastersteine gegen die Türen und die Seite geschleudert.
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Der Anhänger der SGV-Abteilung Affeln kann nicht mehr geschlossen werden. Unbekannte haben Pflastersteine gegen die Türen und die Seite geschleudert.

„Man kann einfach nicht verstehen, warum jemand auf die Idee kommt, so etwas zu tun“, stellt Rainer Kemper fest.

Der Hüttenwart der SGV-Abteilung Affeln berichtet erneut von einem Vandalismusschaden – dieses Mal ist allerdings nicht die Wanderhütte Am Loh betroffen, sondern der Anhänger des Vereins, der auf dem Gelände am Wald abgestellt war.

Am Montag gegen Mittag erhielt Kemper einen Anruf von einem Dorfbewohner, der kurz zuvor an der Hütte entlang spaziert war. „Er hatte den Schaden entdeckt und informierte uns umgehend“, berichtet der Hüttenwart, der sich selbst sofort auf den Weg zum Loh machte. Vor Ort musste er feststellen, dass der Anhänger, in dem unter anderem Bierzeltgarnituren lagern, nicht nur eine kleine Beule hat. „Eine Tür ist auf jeden Fall völlig zerstört“, sagt der Affelner. Der oder die Täter hätten offenbar schwerere Steine mit großer Wucht gegen den Anhänger geschleudert. „Immer und immer wieder.“

Anhänger steht jetzt an einem sicheren Platz

Auch an der Seite haben die Pflastersteine – sie werden von der SGV-Abteilung Affeln an der Hütte genutzt, um Bodenunebenheiten auszugleichen – ihre Spuren hinterlassen. Die Höhe des Sachschadens konnte der Hüttenwart zunächst noch nicht abschätzen. Der Anhänger, der nicht mehr geschlossen werden kann, hat jetzt einen anderen Platz gefunden – auf dem Grundstück eines Vorstandsmitglieds.

Der Vorstand hat sich vorgenommen, Anzeige zu erstatten. „Vielleicht hat ja auch jemand etwas gesehen oder gehört“, hoffen die Wanderfreunde besonders auf Hinweise aus der Bevölkerung. Denn offenbar haben der oder die Täter nicht nur den Anhänger zerstört, sondern an der Hütte eventuell auch gefeiert, zumindest aber reichlich Alkohol getrunken: „Scherben und Bierdeckel lagen überall herum“, berichtet der Hüttenwart.

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