207 Geräte geliefert

Wie Weihnachten: Tablets für Neuenrader Schüler sind endlich da

Fachbereichsleiterin Ira Valsamidou übergibt Symbolisch ein iPad an HQS-Schulleiterin Eva Päckert.
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Fachbereichsleiterin Ira Valsamidou übergibt Symbolisch ein iPad an HQS-Schulleiterin Eva Päckert.

Es war sicher ein bisschen wie Weihnachten für Eva Päckert, Leiterin der Hönnequell-Schule, Fachbereichsleiterin Ira Valsamidou und den städtischen IT-Systembeauftragten Sebastian Schneider als am Mittwochvormittag im Rathaus ganz viele Pakete eintrafen.

Der Inhalt: neue iPads nebst robuster Hüllen. 207 Geräte wurden insgesamt geliefert, sie waren im vergangenen Jahr bestellt worden.

90 Schülergeräte mit stabilen Hüllen und 40 Lehrergeräte mit Hüllen und Bluetooth-Tastatur sind für die Hönnequell-Schule (HQS) gedacht, die übrigen 77 Geräte gehen an die Burggrundschule. Finanziert wurden die Geräte mit Mitteln aus dem Digitalpakt des Bundes – mit einem städtischen Eigenanteil. Rund 85 000 Euro wurden laut Sebastian Schneider ausgegeben.

Situation entspannt sich jetzt deutlich

An der Hönnequell-Schule (HQS) wird damit die Situation für den Digital- und Distanzunterricht ein gutes Stück entspannter, denn nun können Geräte an Schüler ausgegeben werden, die Warteliste reduziert sich. Die Geräte, mit der für die Schule nötigen Software ausgestattet, können dementsprechend auch ausschließlich für Schulzwecke genutzt werden. Mit den iPads beispielsweise zu spielen, das gehe nicht, sagte Eva Päckert auf Nachfrage. Sie freue sich ungemein, dass die Geräte endlich eingetroffen sind, denn „der Bedarf ist riesig“. Gemeint ist die Nachfrage insgesamt an Geräten. Der Hersteller hatte Probleme, bestellte Geräte auszuliefern.

Jeder Schüler, der ein iPad bekommt, muss einen Leihvertrag unterschreiben. Der Vertragsentwurf stammt vom Märkischen Kreis, Fachbereichsleiterin und Juristin Ira Valsamidou passten das Dokument für Neuenrader Zwecke an. Versichert sind die Geräte über die Privathaftpflicht der Eltern. Die Geräte sind durch die Hüllen geschützt, Unfälle können gleichwohl passieren. „Ohnehin sollte jeder eine Privathaftpflicht haben“, sagte Juristin Valsamidou.

Einrichtung soll nun flott erfolgen

Dass es mit der Anliefereung gedauert hat, liegt weder an der Stadt Neuenrade, noch am vorgeschalteten Dienstleister SIT in Hemer, hieß es an anderer Stelle von Sebastian Schneider. Flott gehe die Einrichtung für die Geräte vonstatten, um die sich der kommunale Dienstleister SIT (Südwestfalen-IT) kümmert. Das funktioniere bestens. Die SIT wartet Netzwerke, Server und auch Endgeräte. Die Stadt als Träger der beiden Schulen hat nicht nur die iPads über den Beschaffungsservice von SIT bestellt, sondern auch zertifizierte, stoßfeste Hüllen. Schneider und Co. als IT-EXperten haben bereits Erfahrungen mit Geräten als Lernmittel gesammelt.

Die iPads seien inklusive Display sehr robust und ziemlich wartungsfrei. „Faktisch sind die Geräte zuverlässig und haben eine lange Lebensdauer.“ Die Software werde zentral gewartet und gepflegt. Diebstahlsicher sind die Geräte zudem. Sebastian Schneider: „Wer die Schulgeräte klaut, hat nur einen sehr teuren Briefbeschwerer.“ Diebe, welche unlängst an einer Berliner Schule 240 iPads stahlen, können damit nichts anfangen. Die Geräte seien im Apple-Netzwerk speziell registriert. „Ein Zurücksetzen“ sei nicht möglich, sagte Schneider.

Digitalisierung schreitet zügig voran

Die Digitalisierung der Neuenrader Schulen schreitet flott voran, vor allem an der Hönnequell-Schule: Digitale Tafeln, iPads und Notebooks, Arbeiten mit Cloud, Distanz-Lernen via School-Fox – es tut sich reichlich. Die Stadt lässt sich nicht lumpen, private Sponsoren helfen in Neuenrade ohnehin häufig. HQS-Leiterin Eva Päckert ist jedenfalls zufrieden, egal welches „Wechselmodell“ (Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht) jetzt auf die Hönnequell-Schule zukomme.

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