Wenige Verwarngelder im Rahmen des Blitzmarathons

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Die Polizeibeamten Vanessa Hannusch und Johannes Steinhof haben am Donnerstag in Neuenrade geblitzt.

Neuenrade -  Zwölf Stundenkilometer zu schnell – da zückt Polizeibeamtin Vanessa Hannusch die Kelle und winkt die Autofahrerin an den Straßenrand.

In der Zeit von 14.30 bis etwa 16 Uhr waren sie und ihr Kollege Johannes Steinhof im Rahmen des europaweiten Blitzmarathons am Donnerstag in Neuenrade an der Werdohler Straße im Einsatz. Bei dort erlaubten 50 Kilometern pro Stunde war die Fahrerin mit Tempo 62 unterwegs. Nach Toleranzabzug sind das 9 km/h zu schnell und kostet 15 Euro.

Bis zu einer Entfernung von 500 Metern dürfen die Beamten die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge messen. Viele waren am Donnerstag besonders vorsichtig unterwegs. „Die meisten wussten von dem Blitzmarathon, fahren aber trotzdem zu schnell“, sagt Vanessa Hannusch.

Bürger konnten im Vorfeld darüber abstimmen, an welchen Stellen die Polizei blitzen sollte. Hannusch und Steinhof haben bis 16 Uhr lediglich fünf Verwarngelder kassieren müssen. „Wir sind froh, wenn wir niemanden rausholen müssen. Dann haben wir das Ziel des Blitzmarathons erreicht“, sind sich die Polizeibeamten einig.

Von Nathalie Kirsch

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