Weihnachtsmarkt leidet unter nasskalter Witterung

Abends herrschte rund um die Buden auf dem Neuenrader Weihnachtsmarkt eine schöne Stimmung, auch wenn sich die Zahl der Besucher in Grenzen hielt. ▪

NEUENRADE ▪ Gemütlich und besinnlich sollte der Neuenrader Weihnachtsmarkt sein. Dafür hatte das Team um Hauptorganisator Klaus Filter alles getan. Rund 35 Teilnehmer bildeten das Rückgrat des Marktes.

Stände mit gastronomischen Leckereien oder Handwerkskunst, sowie Rückzugsorte bei niedrigen Temperaturen wie im Vorjahr waren wie zum Beispiel im evangelischen Gemeindehaus oder der Markthalle ebenfalls ausreichend vorhanden. Dass vor allem am Samstagnachmittag eine derart nasskalte Witterung herrschte, dass kaum Menschen den Markt besuchten, daran konnte aber auch Klaus Filter nichts ändern. Dafür entschädigte der Sonntag mit deutlich mehr Publikum.

Die Stimmung hellte sich am Samstag dann immerhin in den Abendstunden ein wenig auf, als der Regen eine Pause einschob. Und plötzlich stellte sich auch ein bisschen Weihnachtsmarktstimmung ein, die zuvor so schmerzlich vermisst wurde. Die Menschen standen zusammen, genossen die gesellige Atmosphäre im Schatten des prächtigen Weihnachtsbaums und der wärmenden Feuerkörbe, ließen sich die heißen Getränke im Kreise der Freunde schmecken. Zu diesem Zeitpunkt hatte so mancher Standbetreiber den Vorhang schon fallen gelassen – wer konnte es ihnen verdenken. Klaus Filter sah es gelassen und richteten am Samstagnachmittag schon den Blick auf den Weihnachtsmarkt 2012, der dann hoffentlich wieder bei besseren äußeren Bedingungen stattfindet. „Wir können es nicht ändern“, sagte Filter und hatte Mitleid mit den vielen Hüttenbetreibern, die vor allem am Samstag viel Arbeit für wenige Besucher investierten. Dank des Tags der offenen Tür strömten sonntags dann endlich so viele Menschen Richtung Markt, dass auch am Nachmittag schon gute Stimmung herrschte.

Auch wenn die Witterung mit ihrem grauen Schleier hartnäckig versuchte, alles Positive zu ersticken, so ließen sich viele Menschen die Freude am Weihnachtsmarkt und dem bevorstehenden Fest nicht verderben. Grund zur Freude herrschte zum Beispiel bei den Verantwortlichen der Aktion Lichtblicke. Physiotherapeut Michael Knuth hatte mit seinem Team für einen guten Zweck massiert und zog schon am frühen Samstagnachmittag eine positive Bilanz.

Im evangelischen Gemeindehaus und auf dem Trödelmarkt der CDU Frauen-Union fiel das Fazit ebenfalls positiv aus. Zu Beginn sei die Resonanz zwar bescheiden gewesen, im weiteren Verlauf hätte sich das aber deutlich gebessert, waren sich alle einig. ▪ maj

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