Weihnachtsmarkt vor einer herrlichen Winterkulisse

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Auch der Nikolaus stattete dem Neuenrader Weihnachtsmarkt einen Besuch ab.

NEUENRADE ▪ „So muss es sein“, meinte eine Besucherin des mittelalterlichen Weihnachtsmarktes im Herzen von Neuenrade am frühen Samstagabend, als sich die ersten Schneeflocken mit dem Duft von Glühwein und allerlei herrlichen Köstlichkeiten zu einer wunderbaren Weihnachtsstimmung vermischten.

„Kein Vergleich zum Vorjahr“, fügte sie an und ließ sich von den niedrigen Temperaturen keineswegs beeindrucken. Die Menschen hatten sich vielmehr auf die winterliche Atmosphäre eingestellt, die dicke Kleidung herausgeholt und genossen den Marsch durch die verschneite Altstadt von Neuenrade in vollen Zügen.

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10. Neuenrader Weihnachtsmarkt

Der Mittelaltermarkt rund um den Brunnen auf dem Bürgermeister-Schmerbeck-Platz glich einer Szenerie aus einer längst vergangenen Epoche. In der Taverne drängten sich die Besucher dicht an dicht, genossen die Bewirtung durch das bis ins das Detail authentisch gekleidete Personal hinter dem Tresen und wärmte sich bei bester Stimmung offenbar für die nächste Runde durch die Altstadt auf.

Der Pechpunch am heimeligen Stand gegenüber lockte ebenfalls etliche Besucher an. Dass die Gäste hier dem Schneetreiben ausgesetzt waren, schien niemanden zu stören – genau so muss ein Weihnachtsmarkt halt sein. Hanftee für einen Taler oder Hanfapfelbrause gab es dafür an der Hanf-Beckerey, ebenso wie die heiß begehrten Hanf-Taschen, die mit mariniertem Röstfleisch, das in einer riesigen Pfanne vor sich hin brutzelte, und Käse angeboten wurden. Das Konzept, dass Klaus Filter und sein Organisationsteam anlässlich des zehnjährigen Veranstaltungsjubiläums auf die Beine gestellt hatten, ist voll und ganz aufgegangen. „Die Resonanz der Menschen ist absolut positiv. Am Sonntagvormittag hatten wir zwar durch den vielen Schnee ein paar Probleme, aber das haben wir schnell gelöst. Der Samstag war perfekt. Es waren viele Besucher unterwegs, die Stimmung war glänzend und die winterliche Atmosphäre hat dem Ganzen natürlich gut getan“, zog Filter am Sonntagnachmittag Zwischenbilanz.

Die musikalische Unterhaltung traf ebenfalls den Nerv der Passanten uns passte schlüssig ins Gesamtkonzept. Während auf dem Brunnenplatz die kultige Band Fremitus für mittelalterliche Klänge, allerdings modern verpackt, sorgte, erklangen in der Zweiten Straße vornehmlich die klassischen Weihnachtslieder. Somit kam jeder Gast auf seine Kosten. ▪ maj

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