Weihnachtsmarkt lockt nach Affeln

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Im vergangenen Jahr ging es lustig zu.

Affeln - Zum 20. Mal wird am ersten Adventswochenende der Affelner „Weihnachtsmarkt auf dem Lande“ stattfinden. Rund 50 Stände mit winterlich-weihnachtlichen Produkten sowie diverse Leckereien und Überraschungen warten auf dem weihnachtlich geschmückten Marktgelände.

Das verspricht der Landmaschinenverein Affeln – und steckt schon mitten in den Vorbereitungen.

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Der Weihnachtsmarkt fängt am Samstag, 29. November, um 17 Uhr, mit dem „Hüttenzauber“ – einem heimeligen Abend mit Speisen und Getränken – an. Am 30. November, dem ersten Adventssonntag, geht es um 11 Uhr mit dem vollen Programm los.

Pressewart Friedhelm Midderhoff verrät, auf was sich die Gäste freuen können, die wieder zu mehreren Tausend erwartet werden und teilweise von weit her kommen. Adventsgestecke, Baumschmuck, Türkränze, Stickereien, allerlei Kunsthandwerk und Winter- und Weihnachtsdeko aus Holz, Metall und Keramik – nach dem Einkauf auf dem Weihnachtsmarkt wird sicherlich das ein oder andere Zuhause in gemütlich-weihnachtlichem Glanz erstrahlen oder dank Lammfell und Dinkelkissen noch eine Spur gemütlicher werden.

Dazu werden handgestrickte Mützen, Schals und Wollsocken verkauft – je nach Wetterlage vielleicht sogar zum „gleich Anbehalten“. Die einheimischen Vereine bemühen sich wieder, bei der Verpflegung keine Wünsche offen zu lassen.

Auf der Speisekarte stehen unter anderem Reibeplätzchen, Bauern-Omelett, Brutzelfleisch und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, wie Midderhoff ankündigt. Und auch zum Mitnehmen für Zuhause gibt es einiges. Ein Pferdemetzger und diverse einheimische Landwirte bieten ihre Spezialitäten an und es gibt Stände mit Käse, Tee, Honig und Gewürzen.

Das typische Holzofenbrot – laut Midderhoff mittlerweile längst kein Geheimtipp mehr – wird wieder vor Ort gebacken, während die Spekulatiusmaschine, die dem Landmaschinenverein gehört, per Hand gedreht wird.

Traditionsgemäß wird im alten Kuhstall Heidelbeer-Glühwein ausgeschenkt und auf dem Marktplatz rührt und verkauft Miraculix seinen geheimnisvollen Zaubertrank. In einer weiteren Sache ist der Landmaschinenverein in diesem Jahr bestens vorbereitet, wie Friedhelm Midderhoff schmunzelnd ankündigt: „Das Grevensteiner Landbier wird uns diesmal nicht ausgehen.“ Im vergangenen Jahr waren alle 40 Fässer leergetrunken worden. „Damit das nicht wieder passiert, haben wir reichlich Reserve.“

Während im Hintergrund leise Weihnachtsmusik spielt, ist auch für zahlreiche Attraktionen und Abwechslung gesorgt. Leierkastenspieler „Toni“ Schlotmann aus Werdohl wird umherlaufen und der Nikolaus die Kinder überraschen. Außerdem wird die katholische Pfarrkirche St. Lambertus von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein – sachkundige Führungen werden angeboten und die Weihnachtskrippe steht dann bereits.

Nachdem der Maibaum am vergangenen Wochenende bereits zum Weihnachtsbaum umgerüstet worden war (wir berichteten), muss der Landmaschinenverein noch vieles vorbereiten – unter anderem Lichterketten aufhängen, die Hütten aufbauen und mehrere hundert Tannen auf den Marktplatz holen.

Am kommenden Samstag, 15. Oktober, werden Plakate und Banner im Märkischen Kreis sowie im Hochsauerlandkreis aufgehängt. Wer dabei helfen möchte, kann sich am Samstag um 11 Uhr am Vereinsheim des Landmaschinenvereins einfinden. Die Organisatoren freuen sich über Unterstützung. Die Termine für die weiteren Arbeitseinsätze zur Vorbereitung des Marktes werden bekanntgegeben.

Von Kristina Köller

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