Weihnachtskonzert der Southland Voices

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Die Southland Voices überzeugten unter anderem mit ihrem „Hallelujah“.

Affeln - Etwas Neues auszuprobieren, ist wohl immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Wie viele Gäste würden kommen, fragten sich die Southland Voices, der Frauenchor aus Affeln, vor ihrem ersten eigenen Weihnachtskonzert. Ob das Konzert vor einer ansprechenden Kulisse stattfinden würde, hatte sich schon einige Zeit vor dem offiziellen Beginn am Sonntagnachmittag geklärt.

Freie Plätze auf den Bänken im Zentrum des Gotteshauses – Fehlanzeige.

Vielleicht am Rand? Keine Chance für Spätkommer. Selbst die Treppen und Vorsprünge an den Säulen nutzten die Besucher als Sitzgelegenheiten. Außerdem standen noch etliche Zuhörer in jeder freien Nische und jedem Türeingang – ein überwältigender Premierenerfolg schon vor dem ersten Ton. Das gab auch Maria-Luise Erner vom Chorvorstand zu, die von der Kulisse nur so schwärmte. „Wir sind überglücklich, dass es so gut gelaufen ist“, sprudelte die Freude aus Maria-Luise Erner heraus. Die Idee zu dem Event in der St. Lambertuskirche war schnell geboren.

Weil es an Weihnachten kein anderes Konzert in Affeln geben würde, entschlossen sich die „Stimmen Affelns“ zu einer eigenen Veranstaltung. Nicht ganz alleine, aber als Veranstalter und Zugpferd wollte das Ensemble von Frank Rohrmann fungieren. Gedacht – gemacht. Und am Sonntag lockten die Southland Voices, die an der Seite des Quartetts Plus aus Freienohl sowie den Allendorfer Rohrspatzen glänzten, die Massen in das Affelner Gotteshaus.

Für das Intro nahm Frank Rohrmann, der für die musikalische Gesamtleitung verantwortlich war, Platz an der Kirchenorgel und begleitete die Gemeinde zum Stück „Nun freut euch, ihr Christen“. Es folgte ein erster kollektiver Auftritt aller drei Musikgruppen, ehe die Southland Voices die Bühne für sich hatten, um ihr herrliches „Hallelujah“ erschallen zu lassen.

Tolle Akustik und einmalige Kulisse

„Die Kirche hat eine tolle Akustik und bietet eine einmalige Kulisse – ein wunderschönes Ambiente“, schwärmte Maria-Luise Erner, die verriet, dass es 2015 auf jeden Fall wieder etwas Vergleichbares zu hören geben wird. „Wir haben anschließend zusammengesessen und waren uns einig“, meinte sie. Wahrlich, das Weihnachtskonzert in Affeln übertraf alle Erwartungen, auch die der Voices. Und die ließen das Event mit einem musikalischen Spektakel ausklingen. „O du fröhliche“, mit allen drei Ensembles, der Gemeinde und Frank Rohrmann an der Orgel. „Ein beeindruckendes Volumen, ein echtes Spektakel zum Finale“, lautete Erners Fazit.

Von Markus Jentzsch

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