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Wassergewöhnung oft ein Problem: DLRG bittet Eltern um Mithilfe

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Von: Peter von der Beck

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Mechthild Albracht und Sven Bartelt von der DLRG trommeln für den Schwimmkursus.
Mechthild Albracht und Sven Bartelt von der DLRG trommeln für den Schwimmkursus. © von der Beck, Peter

Ab Samstag, 21. August, findet im Hallenbad an der Niederheide ein Schwimmkursus für Kinder ab fünf Jahren statt. Den Schwimmkurs bietet die Ortsgruppe der DLRG an.

Die Teilnehmerzahl ist wegen der Pandemie begrenzt, maximal 15 Kinder dürfen teilnehmen. Die Anmeldungen können aus organisatorischen Gründen ausschließlich per E-Mail an schwimmen@neuenrade.dlrg.de erfolgen.

Die Veranstalter setzen auf die Mitwirkung der Eltern. Die werden gebeten, die Kinder schon einmal ans Wasser zu gewöhnen – so können die Schwimmlehrer und Schwimmlehrerinnen viel Zeit sparen und sich mehr auf das Schwimmen konzentrieren. Die Wassergewöhnung könne beim Duschen erfolgen, weil die Kinder dort lernten, Wasser im Gesicht auszuhalten – oder auch durch Tauchen in der Badewanne. „Um so größer ist die Chance, dass wir die Kinder schnell ins Wasser bekommen und die Kinder auch schneller das Schwimmen lernen“, sagte Mechthild Albracht von der DLRG.

Kinder machen das Seepferdchen

Wer sein Kind zum Schwimmkursus anmelden möchte, kann dazu das Anmeldeformular auf der Homepage der DLRG unter https://neuenrade.dlrg.de herunterladen. Wenn der Kursus beendet ist, können die Kinder dann auch garantiert 25 Meter schwimmen, aus brusttiefem Wasser einen Tauchring nach oben holen und frei ins Wasser springen. Damit haben die Kinder dann das Seepferdchen. Lob gab es von Schwimmmeisterin Andrea Helinski, sowie von Albracht und Sven Bartelt für die Entscheidung der Stadt, für den Schwimmunterricht auch das Hallenbad zu öffnen, damit die DLRG die Kurse geben kann. „Das ist sehr sozial gedacht“, so Albracht. Schließlich habe man auch wegen Corona viel aufzuholen.

Schwimmmeisterin Andrea Helinski wies noch einmal darauf hin, dass derzeit das Freibad prinzipiell ganz normal geöffnet habe. Der Schichtbetrieb und Personenbegrenzungen seien aufgehoben, es gelte nur, Abstand zu halten und beim Aufenthalt im Unkleidebereich sollte eine Maske getragen werden. Viele potenzielle Badbesucher seien verunsichert und würden eben anrufen. Helinski ergänzte in diesem Zusammenhang, dass der regelmäßige Freibadbesuch bei Kindern auch eine gute Wassergewöhnung bedeute.

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