Mehr als 200 Teilnehmer

SGV Neuenrade zufrieden mit Wandertag

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Unmittelbar nach 9 Uhr machten sich die ersten Wandergruppen auf den Weg in Richtung Kohlberg. Drei verschieden lange Strecken standen zur Auswahl.

Neuenrade - Aus nah und fern kamen die Teilnehmer zum Wandertag der SGV-Abteilung Neuenrade. Sie erwartete ein abwechslungsreiches Programm, auch abseits der Wanderwege.

Neuenrades SGV-Vorsitzender Gerold Bunse zog bereits am Nachmittag ein gutes Fazit: „Der Wandertag hat ein positives Echo gefunden.“ Besonders erfreulich sei, dass wieder viele befreundete SGVer aus der Neuenrader Umgebung, aber auch aus weiterer Entfernung gekommen seien. „Das zeigt uns, dass wir mit dem Wandertag 2017 ein richtiges Angebot unterbreitet haben.“ 239 Teilnehmer waren es insgesamt.

Start und Ziel der Wanderstrecken war jeweils der Kulturschuppen am Bahnhof, bereits nach dem Start um 9 Uhr machten sich einzelne Wanderer oder erste Gruppen bei sommerlichen Temperaturen auf den Weg. An dem Wandertag beteiligten sich SGVer aus Remscheid, Wipperfürth, Neheim, Wetter, Herdecke, Altena, Balve, Versetal, Evingsen und Küntrop.

Bekannte Gesichter und ein Hund

Es waren viele bekannte Gesichter, die in ihrem SGV-Wandershirt erneut nach Neuenrade gekommen waren. Mit von der Partie war auch der Hund Basti, der mit Herrchen und den Freunden vom SGV die Umgebung von Neuenrade erkundete.

An der Jagdhütte hatte die Neuenrader SGV-Abteilung eine Imbissstation eingerichtet.

Drei Wanderstrecken standen zur Auswahl: Je nach Kondition und Wanderfreude konnten 10, 15 oder 21 Kilometer erwandert werden. Jeder Wanderer bekam einen Flyer, auf dem seine Route genau vermerkt war. Die kilometermäßig längste Strecke fand den zurückhaltenden Zuspruch der konditionsstarken Wanderfreunde. Die mittlere Strecke wurde dagegen schon häufiger ausgewählt.

Die Mehrheit der Teilnehmer hatte sich aber für die Zehn-Kilometer-Route entschieden. Alle Wanderwege führten über den Wanderparkplatz unterhalb des Kohlbergs, teilweise wurde der Sauerlandhöhenflug unter die Füße genommen, teilweise der Neuenrader oder der Dahler Rundweg.

Imbissstation hat viel zu tun

Besonders gern nahmen die Wanderer die Jagdhütte (ehemals Poggels Hütte) ins Visier. Der SGV Neuenrade hatte dort eine Imbissstation eingerichtet. Für die freundliche Begrüßung und Bewirtung der Wanderfreunde war Horst Sulzer zuständig. Über mangelnde Arbeit konnte er sich nicht beklagen: Kühle Getränke und die „SGV-Mettwurst aus der Hand“ waren gern gesehen.

Auch im Kulturschuppen erwartete das SGV-Team vor und nach dem Start reichlich Arbeit. Ein sehenswertes Kuchenbüfett, gegrillte Nackensteaks und Würstchen oder ein gezapftes Bier fanden reichlich Abnehmer. Die Organisatoren hatten auf ein Startgeld verzichtet, dafür waren einige Sparschweine aufgestellt mit der Bitte, einen Obolus für das Kinderhospiz Balthasar in Olpe einzuwerfen. Der Spendenaufruf erbrachte 200,40 Euro. Der SGV Neuenrade möchte diese Summe – auf 250 Euro aufgestockt – dem Kinderhospiz zur Verfügung stellen.

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