300 Naturfreunde beim Wandertag

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Der Start der Wanderwege erfolgte jeweils am Kulturschuppen. 

Der SGV Neuenrade kann seinen Wandertag mit einem positiven Fazit versehen. Am vergangenen Pfingstsonntag hatten etwa 300 Wanderfreunde den Weg nach Neuenrade gefunden. Drei Wanderrouten über acht, zwölf und sechzehn Kilometer standen zur Auswahl, die Mehrzahl der Wanderer entschied sich für den 12-Kilometer-Weg.

Neuenrades SGV-Chef Gerold Bunse und sein Helferteam hatten organisatorisch ganze Arbeit geleistet und einen Tag zuvor die Wanderwege ausgezeichnet. Im Kulturschuppen erwartete die Wanderfreunde ein tolles Kuchenbuffet, vor dem einstigen Bahnhofsgebäude gab es kalte Getränke, am Grillstand führten Gudrun Sulzer, Michael Kräuter und Mark Hantelmann Regie. 

Der SGV-Wandertag stand auch bei Nichtwanderern hoch im Kurs. Viele Neuenrader nutzten das Angebot von Kaffee und Kuchen und Gegrilltem. Sogar ein neuer Rekord kam zustande: Ab 15 Uhr musste die gut bestückte Kuchentheke „ausverkauft“ melden. Tagesälteste bei den Nichtwanderern war Marion Frechen (92). Die Seniorin stammt ursprünglich aus Elverlingsen, wohnt aber seit Jahren in Neuenrade. Jeder Teilnehmer bekam eine Wanderkarte mit dem genauen Verlauf seiner Route. Der Start der Wanderwege erfolgte jeweils am Kulturschuppen, die ersten Kilometer führten am Friedhof und Waldstadion vorbei zum Hexentanzplatz, von dort ging es weiter zur Schutzhütte Falkenlei. 

Das war genau der Ort, an dem alle Wander- und Naturfreunde allzu gerne eine erste Rast einlegten. In der Schutzhütte waren Horst Sulzer und Gerd Aude in die Rolle der Hüttenwirte geschlüpft und mit lockeren und humorvollen Worten brachten sie neben alkoholfreien Getränke und auch den so beliebten Gerstensaft an Mann und Frau. Als „Falkenlei-Kracher“ hatten sie ebenfalls eine sauerländische Mettwurst im Angebot. Neuenrades SGV-Vorsitzender Gerold Bunse, teilweise auf Höhe seiner wandernden Gäste, gab jede Menge Infos an fragende Naturfreunde. Darunter war auch Sigrid Österreich, die seit 44 Jahren mit dem SGV Lüdenscheid verbunden ist und mit 17 Wanderfreunden aus Lüdenscheid gekommen war. Die Wandertruppe aus der Bergstadt zählt in Neuenrade schon fast zum Inventar, weil sie bisher an jedem Wandertag teilgenommen haben. 

Der SGV Neuenrade hat mit dem Wandertag erneut dazu beigetragen, Neuenrade und Umgebung noch bekannter zu machen. Dafür gab es für den SGV-Wanderern viel Lob. In diesem Jahr waren SGVer aus Remscheid, Altena, Fröndenberg, Unna (erstmals mit 13 SGVern präsent), Nachrodt, Balve, Kierspe, Wuppertal, Lüdenscheid, Affeln, Küntrop, Wermelskirchen, Wiblingwerde und Attendorn gekommen. Auf ein Startgeld wurde verzichtet, dafür um eine Spende für die Jugendfeuerwehr Neuenrade gebeten. Gerold Bunse geht davon aus, dass dem heimischen Feuerwehrnachwuchs „ein guter Hunderter“ zur Verfügung gestellt werden kann.

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