Musikverein Neuenrade

Kurpark-Atmosphäre beim Wallkonzert

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Mit ihren Darbietungen sorgten die Musiker bei sommerlichen Temperaturen für Stimmung.

Neuenrade - Der Musikverein Neuenrade hat am Sonntag den Kurpark erobert. Mit dem 23. Wallkonzert wurden die Musiker allen Erwartungen der mehr als 350 Besucher gerecht.

Der wunderbar grüne Veranstaltungsort am Wall, mitten im Herzen von Neuenrade gelegen, ließ beim Wallkonzert Kurpark-Atmosphäre aufkommen, die Menschen fühlten sich einfach wohl.

Christian Knaup, Dirigent des Musikvereins, hatte erst Stunden vor den ersten Takten das endgültige Programm erstellt. Mit seiner musikalischen Auswahl traf er den Nerv des Publikums, das dieses Mal nicht wegen schlechten Wetters nicht in den Saal des Kaisergarten ausweichen musste, sondern erstmals seit zwei Jahren das Wallkonzert wieder am Wall hören konnte.

Beim „Frühlingsjubel“ kam Stimmung auf

Da kam Stimmung auf, das Anfangsstück „Frühlingsjubel“, ein zackiger Marsch, passte zum klimatischen Gefühl, das folgende „Granada“ entführte die begeistert mitgehenden Zuhörer nach Spanien.

Den Erwartungen des Publikums wurden die Musiker gerecht.

Eine musikalische Huldigung in Richtung Italien ertönte unter dem zusammenfassenden Titel „Viva Italia“. Das weltbekannte „O sole mio“, ein kleiner Ausflug in Verdis Oper „La Traviata“, und der Karneval Venedig rundeten den musikalischen Auftakt ab.

Mit seiner lockeren und humorvollen Moderation führte Olaf Pestl, 1. Vorsitzender des Musikvereins, erneut durch das Programm. Der Blashornspieler zählt nicht nur zu den langjährigen Stützen im Verein, er nimmt das Publikum mit auf die musikalische Reise. Seine Infos zwischen den einzelnen Stücken kommen wohl dosiert und sorgen für Lacher.

Für die Zuhörer ist Olaf Pestl ein alter Bekannter, der munter plaudernd aus der Welt der Musik erzählt und so ganz nebenbei und augenzwinkernd die Empfehlung ausspricht, dass „jetzt wieder geklatscht werden darf“.

Die Stücke ließen einen Wohlfühleffekt aufkommen

Das Programm kam bei den Zuhörern an, der Wiedererkennungswert der Stücke ließ einen Wohlfühleffekt aufkommen. Die guten alten Swingnummern wie „Mackie Messer“ aus der Dreigoschenoper, das „Hello Dolly“ oder „Bei mir bist du schön“ waren Garanten dafür, dass der eine oder andere Zuhörer mit Händen und Füßen im Takt mit wippte. 

Mehr 350 Zuschauer waren zum Wallkonzert gekommen.

Der altbekannte Ohrwurm „Higland Cathedral“ entführte nach Schottland und auch der Helene-Fischer-Hitmix wurde, wie der Moderator mit Blick auf die Fußballwelt im DFB-Pokal schmunzelnd feststellte, „ohne Pfiffe aufgenommen“.

Wunderschöne und warme Harmonien brachte das „Ave Maria no morro“, das 26-köpfige Blasorchester konnte sein musikalisches Verständnis qualitativ gut unter Beweis stellen. Polka und Walzer „Beim lustigen Wirt“ rundeten mit „Puttin on the ritz“ das Programm ab.

Die Zugaben entführten die Zuhörer nach Russland

Die fälligen Zugaben entführten die Zuhörer mit der „Petruschka“ nach Russland, mit dem Marsch „Schlagzeilen“ wurde das 23. Wallkonzert beendet.

Der Verkehrsverein Neuenrade, der seine Auflösung beschlossen hatte, verabschiedete sich mit diesem Konzert als Veranstalter. Künftig wird der Marketingverein Neuenrade Organisation und Logistik übernehmen. Ein Dank galt der jahrelangen Sponsorenschaft der Allianz-Vertretung Bergmann & Sasse, die vermutlich auch weiterhin als Sponsor zur Verfügung stehen wird.

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