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Waldstadion: Tartanbahn geflickt, Fußballfeld aufgearbeitet

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Von: Peter von der Beck

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Mit einer Art Mini-Traktor und einem Reinigungsgerät, in dem sich eine Besenreihe verbirgt, wurde das Spielfeld des Waldstadions nach dem Aufbringen von 27 Tonnen Sand aufgearbeitet.
Mit einer Art Mini-Traktor und einem Reinigungsgerät, in dem sich eine Besenreihe verbirgt, wurde das Spielfeld des Waldstadions nach dem Aufbringen von 27 Tonnen Sand aufgearbeitet. © Peter von der Beck

Tartanbahn und Spielfeld im Waldstadion haben schon bessere Tage gesehen. Und es gab auch schon Ärger wegen des Zustands des Spielfeldes, daraus wurde gar ein Politikum.

Neuenrade – Jetzt erfuhr das Waldstadion eine kleine Sanierung. Ein kurzer Rückblick: Vor fünf Jahren hatte der damalige Chef der TuS Fußballabteilung, Karl-Heinz Thiele, den Zustand moniert.

Da musste der damalige Chef des Fußball- und Leichathletikverbandes, Klaus Scharf, bei einem Ortstermin dem Platz einen halbwegs ordentlichen Zustand bescheinigen. Im Nachgang wurden allerdings Reparaturen ausgeführt. Ein Förderantrag im Jahr 2020/2021 scheiterte. Der Fördertopf war überzeichnet – aber immerhin kam Affeln mit einem neuen Belag zum Zug.

Kürzlich wurde die Tartanbahn im Waldstadion professionell gereinigt. Dabei kamen Risse und Löcher zum Vorschein, die für Leichtathleten zu gefährlichen Stolperfallen werden könnten. Neun Stellen waren es insgesamt, die repariert wurden. Auch das Spielfeld sollte professionell wieder aufgearbeitet werden.

Ein Fachunternehmen ist nun seit Montag damit beschäftigt, die Tartanbahn auszubessern und sich um das Spielfeld zu kümmern. Am Dienstag waren Christian Thies und André Schlagheck von der Firma Galabo mit den Reparatur- und Reinigungsarbeiten befasst. Wie Thies erläuterte, habe man das Gummigranulat mit Kleber angerührt und die schadhaften Stellen dann verfüllt.

Christian Thies deutet auf eine der reparierten Stellen auf der Tartanbahn des Waldstadions.
Christian Thies deutet auf eine der reparierten Stellen auf der Tartanbahn des Waldstadions. © Peter von der Beck

Auch um den Kunstrasen kümmerten sich die Fachleute: Auf das Spielfeld wurden 27 Tonnen Sand aufgebracht. „Der Sand dient auch als Beschwerung,“ erläuterte Thies. Der Rasen sei ja im Grunde ein Teppich, der so auch am Boden gehalten werde. Auch würden die Kunstrasenhalme dadurch besser stehen – der Sand stütze die Halme.

Mit der Zeit verschwinde durch die Nutzung allerdings immer mehr Füllsand. Auch deshalb sei die gelegentliche Pflege für ein solches Spielfeld erforderlich. Darum kümmerte sich dann Kollege Schlagheck mit seinem Gefährt – eine Art Mini-Traktor, der ein Gerät mit integrierter Besenreihe hinter sich herzieht. Dabei wird der Platz gereinigt und aufgelockert, die Halme richten sich gleichzeitig wieder auf.

Schlagheck präsentierte einen Sack mit dem Kehricht vom Rasen. Der enthält Staub sowie jede Menge Kunstrasenhalme. „Auf dem Mittelfeld findet sich die meisten rausgespielten Fasern,“ sagte Schlagheck. Der Fachmann griff in den Müllsack und zeigte jede Menge grüne Fasern, die bei dem Spielbetrieb der diversen Fußballmannschaften als Abrieb anfallen.

Der Platz und Tartanbahn im Waldstadion werden aber nicht nur von den heimischen Fußballern genutzt, sondern werden auch für die Abnahme des Sportabzeichens und von den Schulen benötigt.

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