Borkenkäfer und Bergwaldprojekt im Fokus

Waldspaziergang mit Försterin Ronja Martens am Imberg

Im Rahmen des Bergwaldprojekts bauten die Helfer am Imberg Hordengatter auf. Auch zu dieser Stelle wird der Waldspaziergang mit der Försterin führen.
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Im Rahmen des Bergwaldprojekts bauten die Helfer am Imberg Hordengatter auf. Auch zu dieser Stelle wird der Waldspaziergang mit der Försterin führen.

Naturpark-Mitarbeiterin Dr. Kerstin Heyl lädt gemeinsam mit Revierförsterin Ronja Martens für Sonntag, 12. September, zu einem etwa vier Kilometer langen Waldspaziergang rund um den Imberg in Affeln ein.

Der Spaziergang startet um 10 Uhr am Wanderparkplatz Imberg. Schwerpunktmäßig wird es bei dieser Themenwanderung um die Auswirkungen der vergangenen Hitzesommer auf die heimischen Wälder gehen. Auch die Rolle des Borkenkäfers wird thematisiert. Welche Spuren haben Hitze und Borkenkäfer hinterlassen? Wie wird die Zukunft der Wälder im Sauerland aussehen? Diese und weitere Fragen werden bei der Naturparkführung beantwortet.

In diesem Sommer fand in Neuenrade am Imberg in Affeln zum ersten Mal eine Projektwoche des Bergwaldprojekts in Kooperation mit dem Märkischen Kreis und der Stadt Neuenrade statt. Eine Woche haben Freiwillige aus dem gesamten Bundesgebiet ehrenamtlich im Wald gearbeitet und mit ihrem Einsatz die Grundlagen für einen zukunftsfähigen Wald gelegt.

Arbeitsstelle wird besichtigt

Während der Wanderung am Sonntag wird auch die Arbeitsstelle vom Bergwaldprojekt besichtigt sowie weitere Hintergründe erläutert. Die Projektteilnehmer bauten sogenannte Hordengatter. Das sind Zäune aus Holzelementen, die Setzlinge vor Wildverbiss schützen. Gepflanzt werden soll im Oktober.

Neu ist das Bergwaldprojekt nicht. Seit 2008 findet es regelmäßig in Werdohl statt. Seitdem sind dort mehr als 30 000 Laubbäume gepflanzt worden. 2020 macht Corona der Aktionswoche einen Strich durch die Rechnung.

Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei

Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei. Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldebestätigung möglich. Es gilt die 3G-Regel. Weitere Informationen und den Kontakt zur Anmeldung finden Interessierte im Internet: www.npsr.de.

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