Waldorfschule soll wachsen

Das Areal der Waldorfschule soll zu einem nahezu konkurrenzlosen Schulgelände werden. - Foto: Berndt

Neuenrade -   Die Verantwortlichen der Neuenrader Waldorfschule investieren kräftig in den Schulstandort am Remmelshagen. Mittelfristig will das Führungsgremium der Schule auf dem Gelände eine Mehrzweckhalle bauen und auch das Schulgelände insgesamt „deutlich attraktiver gestalten“.

Das bestätigte die operative Schulleiterin Silvia van Loosen jetzt auf Nachfrage. Behördlicherseits wurden dafür jetzt die nötigen Schritte eingeleitet. In der Mehrzweckhalle soll eine Mensa für die Mittagsverpflegung entstehen und ein Versammlungsraum für Veranstaltungen. Neben diesem Bauvorhaben wird auch das Schulgelände hergerichtet. Dafür ist der Zeitraum von 2015 bis 2020 vorgesehen. Schulleiterin Silvia van Loosen skizzierte grob das Vorhaben: So soll ein Spielplatz gestaltet werden. Zudem werden für die Schule auch Tiere angeschafft. Ein Schafstall wird wohl errichtet, hier werden „Schafe, die in Not geraten“, untergebracht. Auch Hühner werden noch angeschafft. Zudem hat die Schulleitung auch die Zufahrtsstraße im Blick. Silvia van Loosen betonte selbstbewusst: „Innerhalb von 2015 bis 2020 wollen wir ein Schulgelände haben, das uns konkurrenzlos macht“.

Van Loosen sieht die Waldorfschule Neuenrade nicht so vom demographischen Wandel betroffen. So würde man am Standort Neuenrade nichts von zurückgehenden Schülerzahlen bemerken, zudem habe man auch ein sehr großes Einzugsgebiet. Besonders bei den ersten Klassen würden sich die Eltern sehr bewusst für diese Schule entscheiden. Außerdem spreche sich herum, dass an der Waldorfschule sehr gute Abschlüsse erreicht würden und man dort außerdem Abitur machen könne.

Rund 240 Schüler besuchen derzeit die Freie Waldorfschule Neuenrade am Remmelshagen und es werden immer mehr. „Wir wachsen weiter“, sagte Silvia von Loosen. So registriert sie steigende Anmeldezahlen. „Das spricht für uns und für die Pädagogik“. So peilt man bei der Waldorfschule die Zahl von 300 Schülern an.

Von Peter von der Beck

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