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Waldorfschule: Verärgerung wegen Ausfall der Hönnetalbahn

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Von: Peter von der Beck

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Zwischen Menden und Neuenrade fährt die Hönnetalbahn ab dem 11. April für drei Wochen nicht.
Noch mindestens bis Mitte Februar fährt die Hönnetalbahn nicht. © Eisenbahnfreunde Hönnetal

Die Hönnetalbahn entwickelt sich vor allem für Fahrschüler an Neuenrader Schulen zunehmend zu einem Ärgernis.

Schon ab Mitte November hatten die Bahnfahrer im Hönnetal für rund drei Wochen auf Busse umsteigen müssen, weil die Bahn zwischen Menden und Neuenrade Schienen, Schotter und Gleise erneuern ließ. Seit dieser Woche müssen Reisende nun erneut umplanen oder auf einen Schienenersatzverkehr mit Bussen umsteigen: Denn auf der gesamten Strecke zwischen Unna und Neuenrade fahren keine Züge wegen Bauarbeiten und Zugmangels – und dies mindestens bis zum 12. Februar.

Konsequenzen für Schülerverkehr

Das hat auch für viele Schüler Konsequenzen, die zum Beispiel aus dem Nordkreis anreisen. Wie Klaus Giljohann, operativer Manager der Freien Waldorfschule Neuenrade, berichtete, gebe es zum Teil sehr lange Wartezeiten für die Schüler. Zwischenzeitlich seien die Züge nicht auf die Busse abgestimmt gewesen. 45 Minuten dann auf den nächsten Bus zu warten – das sei ärgerlich. Zudem werde nun durch den Schienenersatzverkehr die Fahrtzeit erheblich verlängert – mit entsprechenden Konsequenzen für die Schüler und ihre Familien.

Beschwerden von Eltern

Natürlich gebe es Beschwerden der Eltern, von Reaktionen der Bahn habe er aber nichts gehört. Schüler 20 Minuten eher gehen zu lassen funktioniere leider nicht, sagte Giljohann. Da stünden unter anderem zu viel verpasster Unterricht und die Aufsichtspflicht dagegen.

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