Waldorfschüler lernen, wo Schnitzel herkommen

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In Schutzanzüge gehüllt wagten sich die Waldorfschüler in den Schweinestall von Ulrich Peterschulte. Der Landwirt erzählte den Jugendlichen alles rund um die Schweinemast. ▪

AFFELN ▪ „Wie kommt das saftige Schweinesteak eigentlich auf unsere Teller?“ – Das wollten die Waldorfschüler ganz genau wissen. Am Montag waren die Jugendlichen der zwölften Jahrgangsstufe deshalb beim Landwirt Ulrich Peterschulte zu Gast. Der führt seit über 20 Jahren einen Schweine-Mastbetrieb in Affeln.

Und weil im Mai schon wieder die Grillsaison beginnt – läuft auch die Fleischproduktion auf Hochtouren. „Ich bekomme die zwei Monate alten Ferkel mit einem Gewicht von 28 Kilogramm. Nach 120 Tagen haben sie dann rund 100 Kilogramm“, erklärte Peterschulte. Um ein Gefühl für’s Gewicht zu bekommen, ließ er die Waldorfschüler zunächst zwei seiner Schweine schätzen. Dann ging’s an die Fakten: Der Landwirt erzählte alles über die Aufzucht der Tiere bis zur Vermarktung des Fleisches.

Und wie viele Schweine mästet der Affelner jährlich? „Naja, so knapp 700 sind es schon“, sagte er. Wenn die Borstentiere schlachtreif sind, dann werden sie nach Reda- Wiedenbrück zur Weiterverarbeitung gebracht. Von dort aus werden sie zu Schnitzeln und Steaks produziert und an Ladenketten und Metzgereien weiterverkauft. Der Höhepunkt des Ausfluges auf den Masthof war für die Waldorfschüler neben all den Fakten aber der Besuch der kleinen Ferkel – auch wenn die stinken wie die großen. ▪ lima

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