Vortrag

Arche betreut Sterbende und ihre Angehörigen

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Annette Voß, Koordinatorin bei der Arche Lüdenscheid, informierte über die Arbeit des Vereins.

Neuenrade - Eine Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen bietet die Arche in Lüdenscheid. Mit einem Vortrag beim CeBeeF hat sich die Arche in Neuenrade vorgestellt.

„Unsere Mitarbeiter sind ausgebildete Hospizbegleiter“, erklärt Koordinatorin Annette Voß. Die Sterbebegleitung erfolgt ehrenamtlich und kostenlos. Seit vergangenem Jahr bietet der Lüdenscheider Verein seine Dienste auch in Neuenrade und Werdohl an.

„Wir sind kein Pflegedienst“, stellt Voß klar, „sondern wir bieten psychosoziale Betreuung an.“ Oft seien die Angehörigen von der Situation überfordert und bräuchten selbst Hilfe. An dieser Stelle springt die Arche ein.

Der Helfer soll zur Familie passen

In einem ersten Gespräch macht sich die Koordinatorin mit der Familie vertraut. „Wir suchen dann einen Mitarbeiter aus, der zur Familie und ihrer Situation passt.“ Im vergangenen Jahr konnten die ehrenamtlichen Helfer rund 80 Menschen und ihre Angehörigen bis zum Schluss begleiten.

Wie lange eine Begleitung dauert, ist unterschiedlich. Gut sei es, wenn Sterbende über mehrere Monate betreut werden, erklärt Annette Voß. Zwischen ihm und dem Betreuenden entwickle sich dann häufig ein freundschaftliches, vertrauensvolles Verhältnis.

Die Betreuung kann fast überall stattfinden

Wo die Begleitung stattfindet, ist übrigens nicht entscheidend, erklärt Annette Voß: „Wir kommen nach Hause, ins Heim und begleiten die Menschen auch ins Hospiz. Wir helfen überall dort, wo die sterbenden Menschen zu Hause sind.“

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