Luftaufsicht ermittelt

Notlandung im MK: Zeugen geben Hinweise zur Ursache

Auf einer Wiese an der K 12 zwischen Neuenrade und Garbeck war das kleine Flugzeug am Sonntagnachmittag notgelandet.
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Auf einer Wiese an der K 12 zwischen Neuenrade und Garbeck war das kleine Flugzeug am Sonntagnachmittag notgelandet.

Ein Motorschaden ist vermutlich die Ursache dafür, dass ein Pilot am Sonntag um 17.19 Uhr auf einer Wiese an der K 12 zwischen Neuenrade und Garbeck notlanden musste

Das erklärte Dietmar Boronowski, Polizeipressesprecher im Märkischen Kreis, am Montag auf Nachfrage der Redaktion.

Eigentlich habe der 68-jährige Pilot auf dem Gelände des Luftsportvereins Sauerland landen wollen. Das sei ihm aber nicht mehr gelungen: Der Motor der Lancair Lanc 2 sei ausgefallen, zitierte der Pressesprecher aus dem vorliegenden Bericht. Mehrere Zeugen erklärten im Gespräch mit der Redaktion, sie hätten kurz vor der Notlandung des Flugzeugs im MK das Geräusch eines stotternden Motors gehört.

Pilot hatte großes Glück

Der Pilot – er stammt aus Neuenkirchen-Vörden in Niedersachsen – hatte großes Glück: Er blieb unverletzt. Das Flugzeug wurde dagegen stark beschädigt: Der Propeller der Maschine war nach der Notlandung stark ramponiert, auch das Fahrwerk sei gebrochen, berichtete Boronowski.

Weitere Ermittlungen zur Unfallursache wird jetzt die Bezirksregierung Münster einleiten, die die Luftaufsicht im Sinne der Gefahrenabwehr auch über den Regierungsbezirk Arnsberg ausübt. „Wir haben uns der Sache angenommen. Weitere Aussagen sind zum jetzigen Zeitpunkt aber natürlich noch nicht möglich“, erklärte Ulla Lütkehermölle von der Pressestelle der Bezirksregierung Münster.

Feuerwehr im Einsatz

Am Sonntag war nach der Notlandung vorsichtshalber neben dem Rettungswagen auch die Feuerwehr ausgerückt, um im Ernstfall den Brandschutz sicherzustellen: Die Wiese, auf der die kleine Maschine gelandet war, war frisch abgemäht worden. Dort lag noch noch das trocknende Heu.

„Das Flugzeug steht jetzt in einer Halle des Luftsportvereins“, berichtete Joachim Kneer, der Vorsitzende des Luftsportvereins Sauerland. Dort werde die Maschine vom Eigentümer auseinandergeschraubt und dann abtransportiert. „Wir freuen uns vor allem darüber, dass es dem Piloten gut geht“, unterstrich Kneer.

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