Freude über Präsenz der Schüler

Vor dem Schulstart: So laufen die Vorbereitungen an den Schulen in Neuenrade

Noch ist alles ruhig. Doch bald wird die Hönnequell-Schule wieder mit Leben erfüllt sein.
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Noch ist alles ruhig. Doch bald wird die Hönnequell-Schule wieder mit Leben erfüllt sein.

Die Verantwortlichen der Neuenrader Schulen freuen sich auf den Schulstart und gehen inzwischen routiniert mit dem Schulalltag unter Coronabedingungen um.

Die Pandemie ist zumindest organisatorisch zum Alltag geworden. Grundschule, Waldorfschule und Hönnequell-Schule sind bestens vorbereitet.

Awerd Riemenschneider, Leiter der Gemeinschaftsgrundschule Neuenrade, sagte: „Wir freuen uns auf die Kinder. Die Kollegen haben alles vorbereitet, die Klassenlehrer stehen per E-Mail und per Telefon in Kontakt mit den Eltern der Kinder. Unterrichtet wird in Präsenz, lediglich im Unterricht und im Gebäude müssen die Kinder Masken tragen.“ Weitere Vorsichtsmaßnahmen seien Lüften und Händewaschen. Lüftungsgeräte seien nicht nötig.

Zudem gebe es in der Grundschule Messgeräte in allen Klassenräumen. Werde die Luft zu schlecht, lüfte man eben. Rund 100 Kinder würden am kommenden Donnerstag, 19. August, eingeschult. Es gebe natürlich klassenweise Einschulungsfeiern im Kaisergarten und im Altenaffelner Bürgerhaus. Teilnehmende Eltern müssten getestet, geimpft oder genesen sein.

Hönnequell-Schule: Erste Quarantänefälle

Auch in der Hönnequell-Schule sind Leiterin Eva Päckert und ihr Lehrerteam bestens vorbereitet. Klar, dass sich auch die Lehrer auf ihre Schüler freuen. Auch hier hofft man vor allem auf möglichst normale Unterrichtsabläufe. Was das Pandemiegeschehen anbelangt, so verläuft derzeit alles halbwegs ruhig, allerdings gebe es erste Rückmeldungen von Familien, die sich in Quarantäne befinden würden. Da bestehe vorbildliche Kommunikation mit den Eltern.

Am Mittwoch zum Schulstart wird gleich getestet (danach immer montags und donnerstags), man gehe mit Vorsicht an die Sache heran und es werde eben viel gelüftet. Lüften, Masken im Innenraum und Tests – das sei die Strategie.

Situation im PC-Raum wird verbessert

Sehr schwer einschätzen könne sie die Zahl der geimpften HQS-Schüler. Klar sei, dass sich geimpfte oder genesene Kinder und Jugendliche nicht testen lassen müssten, aber gerne dürften. Lüftungsgeräte seien an der Schule nicht nötig, sagte Päckert. Die Situation im nicht optimal belüftbaren PC-Raum werde verbessert.

Ansonsten sind „alle Lehrkräfte an Bord, Ausfälle gibt es nicht, fast alle sind vollständig geimpft“, sagte Päckert. Ein wenig Unruhe verspüre sie allerdings, wenn sie an den Herbst denke. Da wisse man ja noch nicht, wie die Pandemiesituation sei und was dann laufe.

Waldorfschule: Stundenplan aufs Maximum konzipiert

Gut vorbereitet auf den Schulstart nach den großen Ferien sind auch Kollegium und Management der Freien Waldorfschule Neuenrade: „Am Freitag gab es eine Schulleitungssitzung, am Montag ist Gesamtkonferenz, der Stundenplan ist fertig gestellt und aufs Maximum konzipiert“, sagte Klaus Giljohann, operativer Manager der Privatschule, zur aktuellen Situation an der Waldorfschule. „Wir planen so, als ob es Corona nicht geben würde.“ Gleichwohl trage man im Gebäude natürlich Maske und halte die Hygieneregeln ein. Allerdings werde es auch viel Unterricht im Freien geben.

26 Schulanfänger – darunter ein Drittel aus Neuenrade – wird die Waldorfschule am Donnerstag auf traditionelle Weise in der Aula begrüßen – auf Abstand und unter Einhaltung der 3G-Regel.

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