Sanierung des letzten Stücks startet

Dahler Straße: Viele Verkehrsteilnehmer ignorieren die Vollsperrung

An der Ortsdurchfahrt Dahler Straße startet die Rest-Sanierung der L 698 mit Kanalarbeiten. Etliche Autofahrer ignorieren am Montag allerdings noch die Durchfahrt-Verboten-Schilder.
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An der Ortsdurchfahrt Dahler Straße startet die Rest-Sanierung der L 698 mit Kanalarbeiten. Etliche Autofahrer ignorieren am Montag allerdings noch die Durchfahrt-Verboten-Schilder.

Dass die Strecke voll gesperrt ist, hat sich am Montag noch nicht bei jedem herumgesprochen: Und so fahren ganze Kolonnen von Auto durch die Baustelle auf der Dahler Straße, die Fahrer ignorieren die Verbotsschilder einfach.

Ralf Jablonski, Mitarbeiter der Firma Rode, zuckt nur mit den Schultern und lässt amüsiert durchblicken, dass das wohl normal sei: „Das wird in den nächsten Tagen vielleicht weniger werden.“ Baustellen-Arbeiter müssen offensichtlich immer ein dickes Fell und auch hinten Augen haben. Denn während des Gesprächs heizt ein Lieferwagen, eine leichte Staubwolke hinterlassend, noch in Richtung Dahle. Das wird bald wohl nicht mehr so einfach möglich sein, denn am Montag wurde schon die Fahrbahn abgefräst und die metallene Verschalung vorbereitet. Die „Verbautafeln“ wurden zusammengebaut.

Die Mitarbeiter der Firma Manfred Rode aus Plettenberg verlegen auf der Dahler Straße im Bereich der Ortsdurchfahrt Neuenrade nun einen neuen Kanal. Anschließend ist die Firma Ossenberg an der Reihe, die sich um die Komplettsanierung der Fahrbahn und um den Bürgersteig kümmert. Jablonski und Co. werden auf einer Strecke von 260 Metern den Kanal aus dem Bürgersteigbereich unter die Fahrbahn verlegen. Zwischen sieben und acht Wochen werden die Arbeiten wohl dauern, sagt der Fachmann. Der Maschinenpark vor Ort besteht aus zwei Baggern plus Lastwagen. Hinzu kommt jede Menge Man-Power. „Der Kettenbagger ist zum Ausschachten, der mobile Bagger ist zum Verladen.“ Neu verbaut werden dort 300er-Abwasserrohre. Ist der Kanal verlegt, kommen die Straßenbauer von Ossenberg zum Zug.

Rund zwölf Wochen kein Durchkommen

Die müssen allerdings ein um die 700 Meter langes Straßenstück, das bis zur Kreuzung Werdohler Straße reicht, fast komplett erneuern. Teile sind so marode, dass die Sanierung mehr Zeit erfordert. Unterm Strich müssen die Autofahrer mit zwölf Wochen Vollsperrung rechnen. Ein gutes Dutzend Häuser sind von den Bauarbeiten betroffen. Den Anwohnern wird natürlich auch während der Bauarbeiten Zugang gewährt. Mit der Fertigstellung der „Ortsdurchfahrt“ der Landstraße ist die Sanierung dieser wichtigen Verbindungsstraßen für Pendler zumindest bis Dahle abgeschlossen.

Die Sanierung der Straße (280 000 Euro) und der neue Kanal (220 000 Euro) werden mit rund 500 000 Euro zu Buche schlagen, die Straße bezahlt der Landesbetrieb Straßen.NRW. Der Verkehr nach Dahle wird weiträumig über die B 236 via Altena umgeleitet. Ein Umfahren der Baustelle ist für Eingeweihte auch über Garbeck oder den Nettenscheid möglich.

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