Volksbank verlängert Unterstützung für Kiku

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Karl-Michael Dommes (links) und Dierk Rademacher unterschreiben. Mit dabei Christoph Tyralla, Bürgermeister Antonius Wiesemann und Irmhild Hartstein.

Neuenrade - Erneut wurde die Neuenrader Kinder-Kunstwerkstatt (Kiku) gelobt und erhielt eine stattliche Zuwendung. Die Werkstatt sei ein wichtiger Pfeiler des Städtischen Kulturangebotes, das wiederum einen wichtigen Standortfaktor bilde.

Das auch über die Grenzen Neuenrades hinaus bekannte Kulturangebot zeuge eben auch davon, dass die Hönnestadt über eine angenehme Lebensqualität verfüge, hieß es Donnerstag im Rahmen einer Vertragsunterzeichnung. Auch die Verantwortlichen der Volksbank Neuenrade sind der Meinung, dass die Kiku eine gute Sache ist. Daher freute sich Bürgermeister Antonius Wiesemann, als er auf Nachfrage erfuhr, dass man bereit sei, für weitere drei Jahre die Kiku zu unterstützen.

Das Ganze wurde vertraglich im Amtszimmer von Bürgermeister Antonius Wiesemann besiegelt. Hauptamtsleiter Dierk Rademacher – in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Forum Neuenrade – unterschrieb gemeinsam mit Karl-Michael Dommes, Vorstandssprecher der Volksbank, den Vertrag. 

Das Geld, insgesamt 5250 Euro, fließt an das Kulturforum und kommt darüber der Kinderkunstwerkstatt zugute, denn sie ist eine Abteilung des Forum Neuenrade. Dieser Verein bündelt etliche kulturelle Aktivitäten in der Stadt der Hönnequelle. Weitere Abteilungen sind Musik und Tanz, Geschichts- und Heimatverein oder auch bildende Kunst und Projekte. 

Die preisgekrönte Kiku hält mittlerweile auch Angebote für Jugendliche und Erwachsene bereit. Sie kooperiert mit örtlichen Schulen und hat staatlich geförderte Schul-Projekte. Wie Kiku-Leiterin Irmhild Hartstein betonte, arbeite man zudem ausschließlich mit Künstlern zusammen. Küchentischbastler wolle man nicht, sagte Hartstein. 

Ein hochwertiges Angebot können Hartstein und Co also vorweisen – bei gleichzeitig moderaten Preisen. Hartstein freut sich jedenfalls über die Zuwendung der Volksbank und die Unterstützung durch die Stadt. „Kultur braucht starke Partner“, betonte die Leiterin der Einrichtung. 

Und so ist die Kiku längst eine Institution in Neuenrade geworden: Immer wieder wird Hartstein auf Projekte angesprochen, Schülerinnen erstellen Bewerbungsmappen für ihre weitere künstlerischen Laufbahn in der Kiku und es gibt spontane Materialspenden, seien es alte Hemden als Kittel, Tapetenrollen und mehr. 

Auch der Standort Hinter der Stadt mit der sehenswerten Werkstatt, dem Lager mit Kunstwerken, künstlerischem Material und der kleinen Bühne kommt ebenfalls gut an und hat sich in den zehn Jahren an dem Standort etabliert. 

Dass das alles so gut funktioniere, liege auch an den handelnden Personen, betonten Rademacher und Wiesemann. Auch Volksbanksprecher Dommes sowie sein Abteilungsleiter Christoph Tyralla stimmten zu. Sie hätten ähnliche Erfahrungen gemacht. Die schönste Idee oder Vereinsarbeit funktioniere nicht ohne jene Menschen, die mit Herzblut und Kontinuität bei der Sache seien. Dommes betonte, dass man gerade in Neuenrade, „in unserer Herzkammer“, gerne die Kiku unterstütze.

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