Vier Wochen zu: Neuenrader müssen auf ihre Bücherei verzichten

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Die Stadt investiert viel in die Bücherei. Zuletzt gab es neue Fenster nun gibt es auch noch einen neuen Fußboden.

Neuenrade – Die Stadtbücherei ist nicht nur Bücherei, das Nutzungsprofil wurde im Laufe der vergangenen Jahre erheblich ausgeweitet.

Volkshochschule, Vorlesekationen für Kita- oder Schulkinder, kulturelle Veranstaltungen für alle, aber auch Service- und Begegnungszentrum für Flüchtlinge und Einwanderer. Der Publikumsverkehr ist rasant gestiegen. 

So erfordert diese erweiterte Nutzung der Bücherei auch gewisse baulich Anpassungen, ließ Ingenieurin Brigitte Neuhaus von der Stadt Neuenrade durchblicken. So erhält die Bücherei einen neuen Bodenbelag. Statt Filzteppich wird es einen Linoleumboden geben. „Der lässt sich besser sauber halten“, sagte Brigitte Neuhaus. 

Neuer Boden wird verlegt

Für die Verlegung des neuen Bodens muss die Bücherei einige Zeit für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Zudem wurde eine Umzugsfirma angeheuert, welche Regale, Bücher und alle anderen beweglichen Gegenstände einlagert. Natürlich, so sagte es Neuhaus, werde man die Gelegenheit nutzen, um Malerarbeiten ausführen zu lassen. 

Bücherei-Leiterin Sandra Horny und Co. wollen die Gelegenheit allerdings nicht nutzen, um den Bücherei-Innenraum neu zu gestalten. „Wir haben darüber nachgedacht, uns aber entschieden, alles so beizubehalten“, sagte Horny, der es jetzt schon vor der Aktion „graut“. 

Bücherflohmarkt

Ein Bücherflohmarkt mit den aussortierten Büchern läuft bereits. Insgesamt sei das alles logistisch nicht so einfach. Auch Personalraum und Büro werden neu gemacht. 

Gut vier Wochen muss die Bücherei geschlossen bleiben. Los geht es am 9. Oktober, der erste Öffnungstag nach der Renovierung soll der 5. November sein. 

Schon 134.000 Euro investiert

Wie Brigitte Neuhaus auf Nachfrage berichtete, wurde in den vergangenen zwei Jahren insgesamt ein erheblicher Betrag in den Büchereikomplex investiert: Sämtliche Fenster sind neu, eine neue Beschattung durch Rollläden ist nun möglich. Die Fenster, welche bis zum Boden reichen, können zudem zum Großteil geöffnet werden. Die Decken wurden ebenfalls neu gemacht. Alles in allem summiert sich das auf rund 134 000 Euro. Darin enthalten sind rund 2000 Euro, die im Rahmen der weiteren Digitalisierung (Glasfaser) noch ausgegeben werden. Neue Rollläden waren nötig geworden, weil die Textilbänder veraltet und auch reparaturanfällig waren. Hier und da seien die Bänder gar durchgeschnitten worden, merkte Neuhaus an. 

Nicht im Preis mit drin ist übrigens das neue Dach für die Bücherei, das vor einiger Zeit saniert worden war.

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