Vielseitiges Kompaniefest der Unterstadt

+
Beim Sketch „Wenn ich nicht auf der Bühne wäre“ war Koordination gefragt.

Neuenrade - „Alles wird neu in Neuenrade“ – unter diesem Motto lud Die Unterstadt am Samstag zum Kompaniefest in den Kaisergarten ein. Dabei waren Promis der Schützengesellschaft und der Stadt vertreten. Eine wichtige Person fehlte jedoch: König Thomas Schulte weilt aus beruflichen Gründen in Spanien.

Die Schützen hatten sich einiges überlegt, um ihr Publikum zu unterhalten. Das „Bierorchester Rotweinorgel“ etwa wusste das Publikum zu begeistern. Mit Flaschen, Gläsern und leuchtenden Brillen spielten die Schützen unter anderem „Smoke on the Water“ und „We will rock you“.

 Das Königsspiel, diesmal ohne König, aber dafür mit Königin Birte Schulte und Königsoffizier Sven Gerdes, erforderte dieses Jahr die Teilnahme des Publikums. Auf eine Leinwand wurden, nicht sichtbar für die Königin und den Königsoffizier, Anweisungen projiziert. So mussten etwa alle Zuschauer mit einer Langhaarfrisur aufstehen. Für die Spieler galt es nun, die Gemeinsamkeit der Stehenden zu erraten. Eine zum Teil recht knifflige Aufgabe, doch die Königin blieb souverän und gewann mit neun zu sieben Punkten gegen ihren Herausforderer.

 Auch der Gesang kam nicht zu kurz. Das Quartett bestehend aus Carina Tönnesmann, Solveig Wassmuth sowie Joana und Jolina Ossenberg-Engels zeigte sein Talent und performte unter anderem „It’s Raining Men“ und „Eye of the Tiger“. Außerdem sorgten „Ratta und der Araber“ mit ihrem Neuenrade-Lied für Reggae-Klänge. Komödiantisch wurde es mit dem ehemaligen König Jens Gaude, der sich als „Mann hinter dem Bauch“ an Stand-Up Comedy versuchte. Dabei drehte es sich rund um den „Vollpfosten“. „Er ist der einzige, der auf Karlo dem Karussell jemanden überholt hat“, erklärte Gaude grinsend.

Mit einem Ärzte-Sketch rund um „Dr. Ali“ Sahin wurde zudem die Situation in Neuenrader Praxen humoristisch verarbeitet. Durch das Programm führten Nadja Grund und Kirsten Schulz als gemütlicher Damentreff, die getreu des Mottos auf die Neuerungen hinwiesen. Dazu gehören das Kinderschützenfest, die Sitzgelegenheiten bei der Zeltparty sowie das verkürzte Schützenfest.

 Den Abschluss fand das Programm mit einer Neuinterpretation von Rotkäppchen. Dabei brachte Rotkäppchen der Großmutter Glyzerin und Haschisch für einen Banküberfall, der Jäger schoss daneben und der Wolf lief vor einen Lkw. Danach konnten die Schützen und ihre Gäste zur Musik von DJ Stefan Hesse ausgelassen tanzen und feiern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.