Weiterhin Veltins in Affeln

Vogelschießen für Jedermann

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Der Vorstand des Affelner Schützenvereins bleibt beinahe unverändert im Amt. Lediglich Matthias Müller (rechts) ist neu dazu gekommen.

Neuenrade - Viele Veränderungen im Vorstand und in der Organisation des laufenden Schützenjahres wurden am Samstagabend während der Jahreshauptversammlung der St. Peter und Paul Schützenbruderschaft bekannt gegeben. „Wir sind eine stetig wachsende Schützenbruderschaft und freuen uns über 30 Neueintritte im vergangenen Jahr“, sagte Kassierer Ulrich Schulte. Mit 787 Mitgliedern zeigt sich der Vorstand rund um den 1. Vorsitzenden Detlef Schulte sehr zufrieden.

Auch über steigende Mieteinnahmen durch zusätzliche Ferienfreizeiten, die in der Schützenhalle stattfanden freute sich der Vorstand. Der Kassenbericht zeigte dann auch deutlich, dass es ein erfolgreiches Schützenjahr war.

Dass innerhalb des Vorstandes Einigkeit und Harmonie herrscht, bewiesen dann auch die Wahlen. So wurden Hauptmann Mark Weber, Kassierer Ulrich Schulte, Fahnenoffizier Dominik Borghoff und die beiden Beisitzer Stephan Miederhoff und Reimund Klöwer für weitere drei Jahre in ihren Ämtern wiedergewählt. Lediglich Beisitzer Mike Weber stellte aus Zeitgründen seinen Posten zur Wahl. Er hatte im Vorfeld aber schon für Ersatz gesorgt. Matthias Müller wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.

Da der Vertrag mit der Veltins-Brauerei abgelaufen war, gab es neue Verhandlungen: „Wir haben uns verschiedene Angebote eingeholt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Veltins-Brauerei für uns auch weiterhin die besten Konditionen bietet“, erläuterte der Vorsitzende Detlef Schulte die Entscheidung des Vorstandes.

So wurde nicht nur mit der Brauerei, sondern auch mit dem Bierverleger Westfälischer Gastronomie Service (WGS) ein neuer Vertrag mit einer Laufzeit über fünf Jahre abgeschlossen. Doch beim Küchenbetrieb im Rahmen des Schützenfestes gibt es in diesem Jahr Veränderungen. So wird am Samstagabend und Sonntagmittag Daniel Ochtendung aus Plettenberg für die Verpflegung in Buffetform sorgen.

Ein wichtiger Punkt für das Vogelschießen in diesem Jahr ist, dass der Jagdschein nicht mehr ausreichend sei für die Überwachung des Vogelschießens am Sonntagmorgen. „Für diese Aufgabe muss man ab sofort eine Befähigung vorweisen, einen sogenannten Schießleiterschein“, erläuterte Hauptmann Marc Weber. Gemeinsam mit Niklas Krippendorf und Alexander Müller möchte er den entsprechenden Lehrgang belegen. So sei geplant eine Kooperation mit den Küntroper Schützen zu bilden, um sich beim Vogelschießen gegenseitig zu unterstützen. Genauso soll es bei den Reitern gehandhabt werden, die den Festumzug begleiten. Sie müssten ihre Reitkenntnisse nachweisen können, ansonsten dürften keine Pferde mehr im Festzug eingesetzt werden.

Weitere Veränderungen wird es mit Blick auf die Musik geben, erklärte der Vorsitzende. Die Musikkapelle aus Langenei werde spätestens 2022 nicht mehr im Rahmen des Affelner Schützenfestes spielen. Allerdings sei man bereits in Verhandlungen, hieß es.

Die diesjährige Abrechnung soll am 22. August in einer neuen Form stattfinden. Erstmals ist ein „Vogelschießen für Jedermann“ geplant. Jedes Mitglied der Bruderschaft, das mindestens 18 Jahre alt ist, dürfe dann ohne Verpflichtungen schießen.

2021 wollen die Schützen den Außenplatz auf Vordermann bringen. Zudem sollen Außenlampen installiert und Theken renoviert werden. Die Anschaffung neuer Tische ist ebenfalls geplant. Darüber hinaus soll es von den Jungschützen wieder die Big-Bang-Party geben, und der Vorstand plane mit den Jungschützen ein soziales Projekt.

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